Neigung & Ausrichtung

Version 1.0

Region wählen, je Dachfläche Winkel und kWp eingeben und berechnen. Die regionalen Referenzwerte ersetzen keine genaue Standortprognose.

Region auswählen: Karte öffnen

Wählen Sie Ihr Bundesland für die Grundberechnung

Angaben zur Dachfläche
Dachfläche 1
Neigung:

Dachneigung Installationsort

Ausrichtung:

0°=S, -90°=O, 90°=W, ±180°=N

Leistung:

Nennleistung der PV-Anlage

Welche Ergebnisse liefert der Rechner?

Der Rechner liefert Jahresertrag in kWh, spezifischen Ertrag in kWh/kWp und Abweichung vom Matrixoptimum in Prozent. Für mehrere Dachflächen werden die Jahreserträge addiert. Der gemeinsame spezifische Ertrag ist nach der installierten Leistung gewichtet.

Das Optimum ist der höchste Wert innerhalb der gewählten regionalen Tabelle. Es beschreibt keine garantierte Leistung am eigenen Haus. Unterschiedliche Anlagen aus einer Ertragsdatenbank lassen sich deshalb nicht einfach als kontrollierter Vergleich von Süd-, Ost- und Norddächern interpretieren: Standort, Neigung, Alter und Verluste unterscheiden sich ebenfalls.

Wie werden die Dachflächen eingegeben?

Wählen Sie Deutschland oder ein Bundesland, über das Auswahlfeld oder die Karte. Pro Dachfläche werden Neigung, Ausrichtung und Leistung benötigt. Zusätzliche Flächen lassen sich ergänzen und benennen. Nach Änderungen aktualisiert der Berechnungsbutton die Ergebnisse und die Matrix.

Die Neigung reicht von 0° waagerecht bis 90° senkrecht. Beim Azimut gilt 0° = Süd, −90° = Ost, +90° = West, ±180° = Nord. Die Auswertung verwendet die nächstgelegenen 5°-Schritte der gespeicherten Tabelle. Frei eingegebene Zwischenwerte bedeuten daher keine feinere Datenauflösung.

Die farbige Matrix zeigt die Kombinationen im Überblick. Einzelne Kacheln lassen sich zur Anzeige ihrer Werte berühren beziehungsweise mit dem Mauszeiger erkunden; sie ersetzen nicht die Eingabefelder.

Wie ist der Ertragsfaktor zu lesen?

Eine Abweichung von −10 % bedeutet 90 % des Optimums derselben regionalen Matrix. Liegt dieses beispielsweise bei 1.000 kWh/kWp, ergeben 90 % rechnerisch 900 kWh/kWp. Ein allgemeiner deutschlandweiter Messmittelwert ist dafür kein austauschbarer Referenzwert.

Die Tabellen liegen lokal vor und werden nicht bei jeder Berechnung neu von PVGIS abgerufen. Die Regionsauswahl steht für eine Referenz, nicht für alle Dächer im Bundesland. Die feste Deutschland-Referenz ist ebenfalls keine flächendeckend gemessene Durchschnittsanlage. Die farbliche Bewertung ordnet den modellierten Ertrag ein; sie entscheidet nicht über Rentabilität oder technische Eignung.

Für eine genaue Adresse nutzen Sie den PV-Ertragsrechner. Nahverschattung und konkrete Anlagenverluste benötigen auch dort zusätzliche Planung.

Was bedeutet das für Ost-West- und Norddächer?

Ost-West-Flächen verteilen die Erzeugung zeitlich anders als eine reine Südfläche. Ob dadurch mehr Strom selbst genutzt wird, hängt vom Verbrauch zur gleichen Zeit ab. Eine feste Mehrquote oder genau zwei Morgen-/Abendspitzen gelten nicht für jede Anlage. Ebenso variiert der Jahresverlust mit Neigung, Standort und Schatten.

Bei einem Satteldach mit Nord-Süd-First zeigen die Dachflächen nach Ost und West. Ein Ost-West-First ergibt dagegen Süd- und Nordflächen. Auch eine Nordfläche kann nutzbar sein; ihr Ertrag und ihre Wirtschaftlichkeit sind gesondert zu prüfen. Eine steile Nordfläche kann deutlich mehr als 20 % gegenüber dem regionalen Optimum verlieren.

Die vertiefenden Artikel zu Photovoltaik-Ausrichtung und Neigungswinkel behandeln die geometrischen Zusammenhänge. Weitere Werkzeuge stehen in der Rechner-Übersicht.

Dachvarianten in konkreten Angeboten vergleichen

Der Rechner hilft, verschiedene Flächen auf derselben Datenbasis gegenüberzustellen. Ob eine zusätzliche Fläche sinnvoll ist, hängt außerdem von Montagekosten, Verschattung, Wechselrichter und dem Wert des erzeugten Stroms ab.

Das Formular unter diesem Text ist in rund einer Minute ausgefüllt. Es vermittelt bis zu fünf passende Fachbetriebe aus der Region, kostenlos und unverbindlich, abhängig von Vorhaben und Verfügbarkeit.