Eigenverbrauchsrechner: Eigenverbrauch und Autarkiegrad berechnen
Der Eigenverbrauchsrechner schätzt, wie Solarstrom und Haushaltsbedarf zusammenpassen. Eigenverbrauch und Autarkie haben verschiedene Bezugsgrößen; Speicherverluste werden dabei getrennt berücksichtigt.
Eigenverbrauchsrechner
PV-Leistung, Jahresertrag je kWp, Verbrauch und nutzbare Speicherkapazität einstellen. Die Ergebnisse sind Modellwerte für einen Haushalt.
Energiefluss-Analyse
Eigenverbrauch
Autarkie/Unabhängigkeit
Detaillierte Ergebnisse
Wie wird der erzeugte Solarstrom verwendet?
| I. Eigenverbrauch (a + b) | -- % | -- kWh |
| a) Direktverbrauch | -- % | -- kWh |
| b) Batterieladung | -- % | -- kWh |
| II. Einspeisung | -- % | -- kWh |
| Stromerzeugung PV-Anlage | -- kWh |
Woher kommt der verbrauchte Strom?
| III. Solarstromnutzung (c + d) | -- % | -- kWh |
| c) Direktverbrauch | -- % | -- kWh |
| d) Batterieentnahme | -- % | -- kWh |
| IV. Netzbezug | -- % | -- kWh |
| Stromverbrauch Haushalt | -- kWh |
Was bedeuten Eigenverbrauch und Autarkie hier?
Der Autarkiegrad bezieht sich dagegen auf den Hausverbrauch. Gezählt werden Direktverbrauch und nutzbare Batterieabgabe nach Verlusten. Netzstrom zum Laden wäre keine PV-Autarkie; eine solche Betriebsstrategie wird hier nicht berechnet.
Eigenverbrauchsquote = (Direktverbrauch + PV-Batterieladung) / PV-Erzeugung × 100. Autarkiegrad = (Direktverbrauch + nutzbare PV-Batterieabgabe) / Hausverbrauch × 100.
Die Energieflussdiagramme zeigen diese unterschiedlichen Grenzen. Erläuterungen bieten die Artikel zu Photovoltaik-Eigenverbrauch und Photovoltaik-Autarkie.
Welche Eingaben werden benötigt?
Der spezifische Ertrag sollte zum Dach passen. Die in vielen Beispielen verwendeten 965 kWh/kWp sind eine feste historische Rechenreferenz, kein aktueller Messwert für jedes Haus und keine Ertragsobergrenze. Ein standortbezogener Ausgangswert lässt sich mit dem PV-Ertragsrechner bestimmen.
Welche Werte liefert ein konkretes Beispiel?
Dahinter stehen rund 1.619 kWh Direktverbrauch und 2.130 kWh Batterieladung. Mit den fest angesetzten 20 % Speicherverlusten kommen davon rund 1.704 kWh im Haushalt an. Tatsächlich nutzbarer PV-Strom deckt so 73,8 % des Bedarfs, entspricht aber nur rund 34,4 % der gesamten PV-Erzeugung.
Diese Ergebnisse gelten für die genannten Eingaben und das Modell. Sie sind keine typische Marktspanne und keine Zusage für einen bestimmten Haushalt.
Warum bringt mehr Speicher nicht proportional mehr Nutzen?
Ob Autarkie oder Eigenverbrauch in Prozentpunkten stärker steigen, hängt von Erzeugung, Verbrauch und Verlusten ab. Es gibt keine allgemeine Rangfolge. Auch 1 kWh Speicher je kWp ist kein universelles wirtschaftliches Optimum.
Der wirtschaftliche Mehrwert ergibt sich aus zusätzlich vermiedenem Netzbezug abzüglich entgangener Einspeisevergütung, Kosten und Verlusten. Dafür ist der Speicher-Wirtschaftlichkeitsrechner vorgesehen; hohe Quoten allein beweisen keine Rentabilität.
Wo liegen die Modellgrenzen?
Eine Wärmepumpe oder ein Elektroauto verändert auch den zeitlichen Bedarf. Einfach den Jahresverbrauch zu erhöhen bildet Winterheizung oder nächtliches Laden nicht zuverlässig ab. Die Ergebnisse solcher Szenarien sind deshalb besonders vorsichtig zu lesen.
Der Speichergrößen-Rechner ergänzt einen modellbezogenen Größenvergleich. Weitere Werkzeuge stehen in der Rechner-Übersicht.
Verbrauchsprofil im Angebot berücksichtigen
Über das Formular unter diesem Text lassen sich in rund einer Minute die Eckdaten übermitteln. Der Vergleich vermittelt bis zu fünf passende regionale Fachbetriebe, kostenlos und unverbindlich, abhängig von Vorhaben und Verfügbarkeit.