Eigenverbrauchsrechner

Version 1.0

PV-Leistung, Jahresertrag je kWp, Verbrauch und nutzbare Speicherkapazität einstellen. Die Ergebnisse sind Modellwerte für einen Haushalt.

Anlagenleistung: 10,00 kWp

Nennleistung der PV-Anlage

Spez. Ertrag: 1.000 kWh/kWp

Jährlicher Ertrag pro kWp

Stromverbrauch: 4.000 kWh

Jährlicher Haushaltsverbrauch

Speicherkapazität: 10,0 kWh

Nutzbare Batteriekapazität

Energiefluss-Analyse

Eigenverbrauch

Autarkie/Unabhängigkeit

Detaillierte Ergebnisse

Wie wird der erzeugte Solarstrom verwendet?

I. Eigenverbrauch (a + b) -- % -- kWh
a) Direktverbrauch -- % -- kWh
b) Batterieladung -- % -- kWh
II. Einspeisung -- % -- kWh
Stromerzeugung PV-Anlage -- kWh

Woher kommt der verbrauchte Strom?

III. Solarstromnutzung (c + d) -- % -- kWh
c) Direktverbrauch -- % -- kWh
d) Batterieentnahme -- % -- kWh
IV. Netzbezug -- % -- kWh
Stromverbrauch Haushalt -- kWh

Was bedeuten Eigenverbrauch und Autarkie hier?

Die Eigenverbrauchsquote bezieht sich auf die PV-Erzeugung. In diesem Rechner umfasst sie Direktverbrauch und die in die Batterie geladene PV-Energie. Damit zählen auch spätere Speicherverluste zu dieser Quote. Sie ist nicht identisch mit dem Anteil der Erzeugung, der nach allen Verlusten tatsächlich Haushaltsgeräte versorgt.

Der Autarkiegrad bezieht sich dagegen auf den Hausverbrauch. Gezählt werden Direktverbrauch und nutzbare Batterieabgabe nach Verlusten. Netzstrom zum Laden wäre keine PV-Autarkie; eine solche Betriebsstrategie wird hier nicht berechnet.

Eigenverbrauchsquote = (Direktverbrauch + PV-Batterieladung) / PV-Erzeugung × 100. Autarkiegrad = (Direktverbrauch + nutzbare PV-Batterieabgabe) / Hausverbrauch × 100.

Die Energieflussdiagramme zeigen diese unterschiedlichen Grenzen. Erläuterungen bieten die Artikel zu Photovoltaik-Eigenverbrauch und Photovoltaik-Autarkie.

Welche Eingaben werden benötigt?

Vier Regler steuern PV-Leistung, spezifischen Jahresertrag, Jahresverbrauch und nutzbare Speicherkapazität. 0 kWh Speicher zeigt die Anlage ohne Batterie. Das Ergebnis aktualisiert sich direkt.

Der spezifische Ertrag sollte zum Dach passen. Die in vielen Beispielen verwendeten 965 kWh/kWp sind eine feste historische Rechenreferenz, kein aktueller Messwert für jedes Haus und keine Ertragsobergrenze. Ein standortbezogener Ausgangswert lässt sich mit dem PV-Ertragsrechner bestimmen.

Welche Werte liefert ein konkretes Beispiel?

Bei 10 kWp, 965 kWh/kWp und 4.500 kWh Jahresverbrauch ergeben sich ohne Speicher im Modell rund 16,8 % Eigenverbrauch und 36,0 % Autarkie. Mit 10 kWh nutzbarer Batterie steigen die Werte auf 38,8 % beziehungsweise 73,8 %.

Dahinter stehen rund 1.619 kWh Direktverbrauch und 2.130 kWh Batterieladung. Mit den fest angesetzten 20 % Speicherverlusten kommen davon rund 1.704 kWh im Haushalt an. Tatsächlich nutzbarer PV-Strom deckt so 73,8 % des Bedarfs, entspricht aber nur rund 34,4 % der gesamten PV-Erzeugung.

Diese Ergebnisse gelten für die genannten Eingaben und das Modell. Sie sind keine typische Marktspanne und keine Zusage für einen bestimmten Haushalt.

Warum bringt mehr Speicher nicht proportional mehr Nutzen?

Ein Speicher kann nur vorhandenen Überschuss verschieben. Zusätzliche Kapazität hilft wenig, wenn die Batterie selten voll wird oder später nicht genug Bedarf besteht. Im Winter fehlt häufig Erzeugung; eine größere Batterie erzeugt keinen zusätzlichen Strom.

Ob Autarkie oder Eigenverbrauch in Prozentpunkten stärker steigen, hängt von Erzeugung, Verbrauch und Verlusten ab. Es gibt keine allgemeine Rangfolge. Auch 1 kWh Speicher je kWp ist kein universelles wirtschaftliches Optimum.

Der wirtschaftliche Mehrwert ergibt sich aus zusätzlich vermiedenem Netzbezug abzüglich entgangener Einspeisevergütung, Kosten und Verlusten. Dafür ist der Speicher-Wirtschaftlichkeitsrechner vorgesehen; hohe Quoten allein beweisen keine Rentabilität.

Wo liegen die Modellgrenzen?

Berechnet wird mit einer vereinfachten mathematischen Näherung aus Jahreswerten, nicht mit Ihrem gemessenen viertelstündlichen Lastprofil. Individuelle Ladeleistung, Reservekapazität, Regelung, Schatten, Tarifwechsel und dynamisches Netzladen werden nicht detailliert simuliert.

Eine Wärmepumpe oder ein Elektroauto verändert auch den zeitlichen Bedarf. Einfach den Jahresverbrauch zu erhöhen bildet Winterheizung oder nächtliches Laden nicht zuverlässig ab. Die Ergebnisse solcher Szenarien sind deshalb besonders vorsichtig zu lesen.

Der Speichergrößen-Rechner ergänzt einen modellbezogenen Größenvergleich. Weitere Werkzeuge stehen in der Rechner-Übersicht.

Verbrauchsprofil im Angebot berücksichtigen

Das Modell liefert Vergleichswerte für dieselben Annahmen. Ein Fachangebot sollte zusätzlich das konkrete Verbrauchsprofil, die verfügbare Dachfläche und die nutzbare Speicherleistung berücksichtigen.

Über das Formular unter diesem Text lassen sich in rund einer Minute die Eckdaten übermitteln. Der Vergleich vermittelt bis zu fünf passende regionale Fachbetriebe, kostenlos und unverbindlich, abhängig von Vorhaben und Verfügbarkeit.