PV-Ertragsrechner

Version 3.0

Standort und Anlagendaten wählen, anschließend berechnen. Ohne Standort wird zunächst ein hinterlegtes Beispiel angezeigt.

Standort: Karte wählen

Adresse eingeben / Karte nutzen

Anlagenleistung:

Nennleistung der PV-Anlage

Ausrichtung:

0°=S, -90°=O, 90°=W, ±180°=N

Neigung:

Dachneigung Installationsort

Berechnete Ergebnisse

Jahresertrag
--
kWh/Jahr
Spezifischer Ertrag
--
kWh/kWp/Jahr
Ø-Ertrag
--
--
kWh/Monat
kWh/Tag

Monatliche Ertragsverteilung

Was berechnet der PV-Ertragsrechner?

Der Rechner zeigt den erwarteten Jahresertrag in kWh und den spezifischen Ertrag in kWh/kWp. Monatswerte und durchschnittliche Tageswerte ergänzen die Jahressumme. Für einen gewählten Standort lässt sich außerdem ein modelliertes mittleres Tagesprofil anzeigen. Dieses beschreibt keinen bestimmten sonnigen oder bewölkten Tag.

Eine feste Jahresreferenz wie 965 kWh/kWp ist ein Rechenbeispiel: Bei 10 kWp ergeben sich daraus 9.650 kWh. Sie ist weder eine Ertragsgrenze noch die Grundlage jeder Standortabfrage. Aktuelle Messreihen und unsere getrennten Modellannahmen erklärt der Artikel Photovoltaik-Ertrag.

Wie werden Standort und Dach eingegeben?

Den Standort wählen Sie über die Adresse oder die Karte. Danach folgen Neigung, Ausrichtung und Leistung von 0,1 bis 100 kWp. Beim Azimut entspricht 0° Süden, −90° Osten, +90° Westen und ±180° Norden. Nach geänderten Eingaben starten Sie die Berechnung erneut über den Button.

Die erste Anzeige ohne Standort verwendet gespeicherte Beispieldaten für Deutschland zentral. Erst die Standortabfrage liefert die standortbezogene PVGIS-Berechnung. Ist der Dienst nicht erreichbar, kann auf eine ausdrücklich gröbere Näherung für Nord-, Süd- oder Mitteldeutschland gewechselt werden.

Die Anlagenleistung skaliert den Ertrag linear. Zwei unterschiedlich ausgerichtete Dachseiten sollten getrennt betrachtet werden; dafür eignet sich auch der Rechner für Neigung und Ausrichtung.

Auf welchen Daten und Annahmen beruht das Ergebnis?

Die Standortabfrage nutzt die PVGIS-5.3-Schnittstelle der Europäischen Kommission. Hinterlegt sind 14 % zusätzliche Systemverluste und die PVGIS-Montageannahme „building“. Diese Einstellung lässt sich hier nicht ändern und passt nicht gleichermaßen zu jeder Hinterlüftung oder Montageart.

PVGIS berechnet Temperatur- und Einstrahlungseinflüsse zusätzlich. 14 % sind deshalb nicht der gesamte Verlust vom Sonnenlicht bis zum Zähler. Das Tagesprofil wird aus der mittleren Einstrahlung abgeleitet und auf den mittleren Tagesertrag des gewählten Monats normiert. Es ersetzt keine stundengenaue Simulation eines konkreten Jahres.

Die Abfrage benötigt einen erreichbaren Server-Endpunkt und den externen PVGIS-Dienst. Adresssuche und Karten laden ebenfalls externe Daten. Die Berechnung erfordert keine Kontaktdaten; eine Adresseingabe ist dennoch eine Standortangabe.

Warum kann die reale Anlage abweichen?

Wetter, Verschattung, Montage und Betrieb können erhebliche Abweichungen verursachen. Eine allgemeine Fehlergrenze von wenigen Prozent lässt sich daraus nicht ableiten. Auch über viele Betriebsjahre ist ein vollständiger Ausgleich wetterbedingter Unterschiede nicht garantiert.

Das Geländemodell kann großräumige Horizonte berücksichtigen. Nahe Bäume, Gauben oder Nachbarhäuser brauchen eine separate Schattenprüfung. Schmutz, Schnee, Ausfälle und individuelle Leitungs- oder Wechselrichterverluste werden nicht für Ihr Gebäude gemessen. Eine Leistungsgarantie für Module garantiert außerdem keinen jährlichen AC-Ertrag der gesamten Anlage.

Für eine Wirtschaftlichkeitsrechnung empfiehlt sich deshalb neben dem Ausgangswert ein vorsichtigeres Ertragsszenario. Der Wirtschaftlichkeitsrechner zeigt, wie sich andere Annahmen auswirken. Weitere Werkzeuge stehen in der Rechner-Übersicht.

Ertragsprognose und Angebot gemeinsam prüfen

Der Modellwert hilft beim Vergleichen. Ein konkretes Angebot sollte zusätzlich Modulbelegung, Schatten, Wechselrichterauslegung und die verwendeten Verlustannahmen nachvollziehbar dokumentieren.

Über das Formular unter diesem Text lässt sich das Vorhaben in rund einer Minute beschreiben. Der Vergleich vermittelt bis zu fünf passende Fachbetriebe aus der Region, kostenlos und unverbindlich. Wie viele Angebote tatsächlich möglich sind, hängt vom Vorhaben und der regionalen Verfügbarkeit ab.