PV-Wirtschaftlichkeitsrechner: Rendite und Amortisation berechnen
Der PV-Wirtschaftlichkeitsrechner berechnet Zahlungsströme für die gewählten Annahmen. Amortisation, Rendite und Gewinn helfen beim Variantenvergleich; sie sind keine zugesicherte Ersparnis.
Wirtschaftlichkeitsrechner
Anlage, Verbrauch und Speicher wählen, dann Kosten- und Energieannahmen prüfen. Modellwerte ersetzen kein konkretes Angebot.
Annahmen
Einspeisevergütung
Komponenten-Einstellungen
Betriebskosten 123 €/Jahr
| Position | Wert | Einheit | €/Jahr |
|---|---|---|---|
| Versicherung | 45 € | ||
| Zählermiete | € | 100 € | |
| Wartung | 58 € | ||
| Gesamt | 123 € |
Finanzierung 100 % Eigenkapital
Laufzeitende
Ergebnisse
Anlagen-IRR vor Finanzierung; EKR nach Kreditraten bezogen auf den anfänglichen Eigenanteil (bei 0 % Eigenkapital kein Prozentwert). Der Gesamtüberschuss enthält Kreditzinsen, die Tilgung wird nicht doppelt abgezogen. Eine am Ende verbleibende Restschuld wird rechnerisch abgelöst, ohne mögliche Vorfälligkeitskosten. Amortisation bezeichnet den ersten nominalen Break-even; spätere Ersatzkäufe können den Saldo erneut senken.
Cashflow-Entwicklung
Gewinn-Aufschlüsselung
Was sagen Amortisation, Rendite und Gewinn aus?
Der Gesamtgewinn ist der nominale Überschuss über die gewählte Betrachtungsdauer. Die interne Rendite (IRR) berücksichtigt auch die Zeitpunkte der Zahlungen. Eine einfache durchschnittliche Jahresrendite und eine IRR sind unterschiedliche Kennzahlen.
Bei Finanzierung wirken Eigenkapitaleinsatz, Kreditraten und eine gegebenenfalls verbleibende Restschuld auf die Zahlungsströme. Kreditaufnahme erhöht eine Eigenkapitalrendite nicht automatisch. Bei fehlenden geeigneten Zahlungswechseln kann eine IRR nicht sinnvoll bestimmt werden.
Welche Eingaben bestimmen die Rechnung?
Die Speicheroption „Passend“ setzt eine vereinfachte Kapazitätsregel um. Sie ist keine individuelle technische Auslegung und kein bewiesenes wirtschaftliches Optimum. Unterschiedliche Speichergrößen lassen sich im Speichergrößen-Rechner vergleichen; den isolierten Mehrwert einer Batterie zeigt der Speicher-Rechner.
Der Startfall verwendet 10 kWp, 10 kWh Speicher, 4.500 kWh Verbrauch, 965 kWh/kWp als feste Ertragsreferenz und 37 ct/kWh als Strompreisannahme. Diese Werte sind keine aktuellen Messwerte für Ihr Haus. Ertrag und Tarif sollten möglichst durch eigene belastbare Angaben ersetzt werden.
Welche Annahmen sind zusätzlich hinterlegt?
Betriebskosten können automatisch, als Einzelposten oder pauschal angesetzt werden. Ersatzkäufe erscheinen als eigene Zahlungen. Jährliche Rücklagen für dieselben Käufe dürfen nicht zusätzlich als Kosten angesetzt werden. Die Betriebskostenrechnung trennt beide Größen.
Der automatische EEG-Modus verwendet den hinterlegten Satz für den aktuellen Kalendermonat, nicht den gewählten Inbetriebnahmemonat. Ein anderer Tarif ist manuell einzustellen. Das Inbetriebnahmedatum steuert den Verlauf und die modellierte Dauer bis zum EEG-Ende: vom Startmonat bis Dezember des zwanzigsten Folgejahres. Die danach eingestellte Vergütung ist ein unsicheres Szenario, keine zugesagte Zahlung.
Wie sind die zusätzlichen Kennzahlen zu lesen?
Die zusätzliche LCOE-Kachel rechnet vereinfacht mit 25 Jahren, 3 % Abzinsung, Anfangsinvestition, gleichbleibenden jährlichen Betriebskosten und PV-Degradation. Ersatzkäufe und steigende Betriebskosten fehlen in dieser Kennzahl; sie ist daher nicht mit der vollständigen Zahlungsstromrechnung gleichzusetzen.
Der einfache jährliche ROI wird hier als Gesamtgewinn geteilt durch Anfangsinvestition und Betrachtungsjahre berechnet. Er ist keine Zinseszinsrendite und lässt sich nicht allein aus dem Amortisationsjahr ableiten.
Der Kapitalwert (NPV) bewertet die Zahlungsströme mit dem gewählten Abzinsungssatz. Ein positiver Wert bedeutet, dass die Modellrechnung diese Rechenhürde übertrifft. Er beweist keine Gleichwertigkeit mit einer risikoarmen Geldanlage. PV bindet Kapital im Gebäude und trägt Betriebs-, Ertrags- und Preisrisiken.
Welche Ergebnisse sind belastbar?
Sinnvoll sind mehrere Szenarien: geringerer Ertrag, niedrigerer Strompreis, höhere Investition und früherer Ersatz. Eine angenommene Strompreissteigerung ist keine gesicherte oder automatisch konservative Prognose. Schon kleine langfristige Änderungen können den nominalen Gewinn deutlich verschieben.
Das Modell nutzt Jahreswert-Näherungen für Eigenverbrauch. Es simuliert keine individuellen Viertelstunden-Lastprofile, dynamisches Netzladen oder konkrete negative Börsenpreis-Zeiträume. Einspeisebegrenzungen und die jeweils geltenden EEG-Ausnahmen müssen gesondert berücksichtigt werden. Die Hintergründe erläutert Photovoltaik-Wirtschaftlichkeit; alle Werkzeuge stehen in der Rechner-Übersicht.
Mit konkreten Angeboten nachrechnen
Über das Formular unter diesem Text lassen sich in rund einer Minute die Eckdaten übermitteln. Der Vergleich vermittelt bis zu fünf passende Fachbetriebe aus der Region, kostenlos und unverbindlich, abhängig von Vorhaben und Verfügbarkeit.