Wirtschaftlichkeitsrechner

Version 1.0

Anlage, Verbrauch und Speicher wählen, dann Kosten- und Energieannahmen prüfen. Modellwerte ersetzen kein konkretes Angebot.

Anlagenleistung: 10,0 kWp

Nennleistung der PV-Anlage

Stromspeicher: 10,0 kWh
Stromverbrauch: 4.500 kWh/Jahr

Jährlicher Haushaltsverbrauch

Investitionskosten: 14.163 € Stand: Okt. 26
Annahmen
Strompreis
ct/kWh
Strompreissteigerung: 2,0 %/J.
Spez. Ertrag: 965 kWh/kWp
Laufzeit: 25 Jahre
Inbetriebnahme
Einspeisevergütung
Modus
EEG: 7,70 ct/kWh
Post-EEG: 4,0 ct/kWh
Komponenten-Einstellungen
Solarmodule
Degradation: 0,5 %/Jahr
Speicher
Lebensdauer: 15 Jahre
Kaufpreis
Nach Ende
Ersatzkosten: 50 % (1.500 €)
Umwandlungsverlust: 20 %
Kapazitätsverlust: 1,0 %/J.
Wechselrichter
Lebensdauer: 15 Jahre
Kaufpreis
Nach Ende
Ersatzkosten: 50 % (650 €)
Betriebskosten 123 €/Jahr
Position Wert Einheit €/Jahr
Versicherung 45 €
Zählermiete € 100 €
Wartung 58 €
Gesamt 123 €
Fixwert: 150 €/J.
% v. Inv.: 1,0 % = 150 €
Steigerung: 2,0 %/J.
Finanzierung 100 % Eigenkapital
Eigenkapital: 100 %
Kreditzins: 4,0 %
Kreditlaufzeit: 10 Jahre
Laufzeitende
Restwert der Anlage
Demontagekosten

Ergebnisse

Amortisationszeit
--
Jahre bis Break-Even
Gesamtgewinn
--
über 20 Jahre
Rendite
-- %
IRR
Stromgestehungskosten
-- ct/kWh
Vereinfachter LCOE ohne Ersatzkäufe
Return on Investment
-- %
ROI p.a.
Kapitalwert
-- €
NPV der Eigenmittel-Cashflows

Anlagen-IRR vor Finanzierung; EKR nach Kreditraten bezogen auf den anfänglichen Eigenanteil (bei 0 % Eigenkapital kein Prozentwert). Der Gesamtüberschuss enthält Kreditzinsen, die Tilgung wird nicht doppelt abgezogen. Eine am Ende verbleibende Restschuld wird rechnerisch abgelöst, ohne mögliche Vorfälligkeitskosten. Amortisation bezeichnet den ersten nominalen Break-even; spätere Ersatzkäufe können den Saldo erneut senken.

Cashflow-Entwicklung

Gewinn-Aufschlüsselung

Einnahmen
Stromeinsparung (Direkt) --
Stromeinsparung (Speicher) --
EEG-Vergütung --
Post-EEG (Marktwert) --
Ausgaben
Ersatzspeicher --
Ersatz-Wechselrichter --
Kreditzinsen (ohne Tilgung) --
Gesamtgewinn --

Was sagen Amortisation, Rendite und Gewinn aus?

Die Amortisation bezeichnet hier den ersten Ausgleich der kumulierten nominalen Zahlungsströme. Sie ist kein vollständiges Risikomaß. Spätere Ersatzkäufe können den Verlauf erneut belasten; deshalb gehören Diagramm und Ergebnis am Laufzeitende zur Bewertung dazu.

Der Gesamtgewinn ist der nominale Überschuss über die gewählte Betrachtungsdauer. Die interne Rendite (IRR) berücksichtigt auch die Zeitpunkte der Zahlungen. Eine einfache durchschnittliche Jahresrendite und eine IRR sind unterschiedliche Kennzahlen.

Bei Finanzierung wirken Eigenkapitaleinsatz, Kreditraten und eine gegebenenfalls verbleibende Restschuld auf die Zahlungsströme. Kreditaufnahme erhöht eine Eigenkapitalrendite nicht automatisch. Bei fehlenden geeigneten Zahlungswechseln kann eine IRR nicht sinnvoll bestimmt werden.

Welche Eingaben bestimmen die Rechnung?

Anlagenleistung, nutzbare Speicherkapazität und Jahresverbrauch bilden den Ausgangspunkt. Im automatischen Preismodus kommen Investitionsrichtwerte aus dem Echtsolar-Angebotsindex hinzu; bei einem konkreten Angebot sollte der vollständige Preis verwendet werden.

Die Speicheroption „Passend“ setzt eine vereinfachte Kapazitätsregel um. Sie ist keine individuelle technische Auslegung und kein bewiesenes wirtschaftliches Optimum. Unterschiedliche Speichergrößen lassen sich im Speichergrößen-Rechner vergleichen; den isolierten Mehrwert einer Batterie zeigt der Speicher-Rechner.

Der Startfall verwendet 10 kWp, 10 kWh Speicher, 4.500 kWh Verbrauch, 965 kWh/kWp als feste Ertragsreferenz und 37 ct/kWh als Strompreisannahme. Diese Werte sind keine aktuellen Messwerte für Ihr Haus. Ertrag und Tarif sollten möglichst durch eigene belastbare Angaben ersetzt werden.

Welche Annahmen sind zusätzlich hinterlegt?

Standardmäßig werden 25 Jahre, 2 % jährliche Strompreissteigerung, 0,5 % jährliche PV-Degradation und 20 % Speicherverluste gerechnet. Hinzu kommen Kapazitätsabbau und angenommene Ersatzkäufe nach 15 Jahren. Die erweiterten Einstellungen erlauben abweichende Szenarien.

Betriebskosten können automatisch, als Einzelposten oder pauschal angesetzt werden. Ersatzkäufe erscheinen als eigene Zahlungen. Jährliche Rücklagen für dieselben Käufe dürfen nicht zusätzlich als Kosten angesetzt werden. Die Betriebskostenrechnung trennt beide Größen.

Der automatische EEG-Modus verwendet den hinterlegten Satz für den aktuellen Kalendermonat, nicht den gewählten Inbetriebnahmemonat. Ein anderer Tarif ist manuell einzustellen. Das Inbetriebnahmedatum steuert den Verlauf und die modellierte Dauer bis zum EEG-Ende: vom Startmonat bis Dezember des zwanzigsten Folgejahres. Die danach eingestellte Vergütung ist ein unsicheres Szenario, keine zugesagte Zahlung.

Wie sind die zusätzlichen Kennzahlen zu lesen?

Die Stromgestehungskosten (LCOE) setzen abgezinste Modellkosten ins Verhältnis zur abgezinsten Erzeugung. Ein Wert unter dem Haushaltsstrompreis beweist allein keine Rentabilität: Ein großer Einspeiseanteil wird anders vergütet als direkt vermiedener Netzbezug. Außerdem sind Kostenumfang und Energiebasis der jeweiligen LCOE-Rechnung zu beachten.

Die zusätzliche LCOE-Kachel rechnet vereinfacht mit 25 Jahren, 3 % Abzinsung, Anfangsinvestition, gleichbleibenden jährlichen Betriebskosten und PV-Degradation. Ersatzkäufe und steigende Betriebskosten fehlen in dieser Kennzahl; sie ist daher nicht mit der vollständigen Zahlungsstromrechnung gleichzusetzen.

Der einfache jährliche ROI wird hier als Gesamtgewinn geteilt durch Anfangsinvestition und Betrachtungsjahre berechnet. Er ist keine Zinseszinsrendite und lässt sich nicht allein aus dem Amortisationsjahr ableiten.

Der Kapitalwert (NPV) bewertet die Zahlungsströme mit dem gewählten Abzinsungssatz. Ein positiver Wert bedeutet, dass die Modellrechnung diese Rechenhürde übertrifft. Er beweist keine Gleichwertigkeit mit einer risikoarmen Geldanlage. PV bindet Kapital im Gebäude und trägt Betriebs-, Ertrags- und Preisrisiken.

Welche Ergebnisse sind belastbar?

Belastbar sind zunächst die rechnerischen Zusammenhänge bei unveränderten Eingaben. Eine universelle Grenze wie „unter 14 Jahren gut“ oder eine garantierte Renditespanne lässt sich daraus nicht ableiten. Auch ein Speicher kann die Gesamtamortisation verkürzen, verlängern oder das Ergebnis verschlechtern.

Sinnvoll sind mehrere Szenarien: geringerer Ertrag, niedrigerer Strompreis, höhere Investition und früherer Ersatz. Eine angenommene Strompreissteigerung ist keine gesicherte oder automatisch konservative Prognose. Schon kleine langfristige Änderungen können den nominalen Gewinn deutlich verschieben.

Das Modell nutzt Jahreswert-Näherungen für Eigenverbrauch. Es simuliert keine individuellen Viertelstunden-Lastprofile, dynamisches Netzladen oder konkrete negative Börsenpreis-Zeiträume. Einspeisebegrenzungen und die jeweils geltenden EEG-Ausnahmen müssen gesondert berücksichtigt werden. Die Hintergründe erläutert Photovoltaik-Wirtschaftlichkeit; alle Werkzeuge stehen in der Rechner-Übersicht.

Mit konkreten Angeboten nachrechnen

Ein vollständiger Angebotspreis und eine nachvollziehbare Ertragsplanung verbessern die Aussagekraft. Prüfen Sie außerdem, welche Leistungen, Garantiebedingungen und möglichen Zusatzkosten enthalten sind.

Über das Formular unter diesem Text lassen sich in rund einer Minute die Eckdaten übermitteln. Der Vergleich vermittelt bis zu fünf passende Fachbetriebe aus der Region, kostenlos und unverbindlich, abhängig von Vorhaben und Verfügbarkeit.