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Photovoltaik-Förderung 2021 | Alle Programme inkl. Speicher

Letztes Update: 5. Oktober 2021

Lesedauer: 18 Minuten

Jens Burkhardt

Lesedauer: 18 Minuten

Jens Burkhardt

In diesem Artikel zeige ich Ihnen alle Möglichkeiten und Programme der Photovoltaik-Förderung mit und ohne Stromspeicher. Am Ende haben Sie einen vollständigen Überblick über möglichen Zuschüsse ihrer Region für eine potenzielle Anschaffung einer PV-Anlage.

Wie hoch ist die Förderung bei Photovoltaikanlagen?

Die staatliche Förderung der Photovoltaikanlage beträgt aktuell 7,81 Cent pro eingespeister kWh Solarstrom. Die exakte Höhe der Vergütung ist abhängig vom Datum der Inbetriebnahme. Diese Subvention wird über die EEG-Umlage auf den Strompreis refinanziert. Viel Bundesländer bieten eine zusätzliche Förderung bis zu 200 €/kWp an.

Wie lange wird die staatliche Förderung für Solaranlagen gezahlt?

Die Förderung für PV-Anlagen (Einspeisevergütung) wird für 20 Jahre und zusätzlich dem Jahr der Installation gezahlt. Dadurch entsteht eine hohe Sicherheit für den Investor und Anlagenbesitzer.

Wichtig zu wissen: die Solarförderung ist in den letzten Jahren immer weiter gesunken. Dadurch wird das Verkaufen von Solarstrom bzw. das Einspeisen weniger lohnenswert. Es gibt im erneuerbaren Energien Gesetz (EEG) einen geplanten jährlichen Zubau von 2,5 GW bzw. 2500 Megawatt an Photovoltaik-Leistung. Liegt der tatsächliche Wert im Rahmen, folgt eine monatliche Degression von 0,4 % pro Monat auf die Einspeisevergütung.

Läuft der Zubau "zu schnell" sinkt die Einspeisevergütung stärker ab, bis zu 2,5 % pro Monat. Beachten Sie, dass die Förderung nach der Inbetriebnahme für den Anlagenbesitzer immer gleich bleibt. Wenn die Montage der Photovoltaikanlage abgeschlossen ist, bleibt die Vergütung pro Kilowattstunde immer gleich.

Was passiert nach Ablauf vom Förderprogramm?

Fällt die Anlage nach Ablauf der 20 Jahre aus der Solarförderung gibt es verschiedenen Modelle, was dann mit dem Solarstrom gemacht werden kann. Aktuell fallen die ersten Solaranlagen aus der Einspeisevergütung, weil die 20 Jahre vorbei sind.

Was genau die Zukunft bringt ist unklar, es ist aber damit zu rechnen, dass es gute Varianten für den Weiterbetrieb ohne Fördergelder gibt.

Nach den 20 Jahren kann:

  • Der überschüssige Strom an der Strombörse verkauft werden (Direktvermarktung)
  • Der Eigenverbrauchsanteil stark erhöht werden, z.B. durch Anschaffung von einem Stromspeicher oder E-Auto
  • Ein Teil in Stromnetz verschenkt werden
  • Strom an die Nachbarn geliefert werden

Benötigt es für die PV-Anlage eine Förderung?

Die Preise für Photovoltaikanlagen fallen stetig. Dadurch sinken auch die Stromgestehungskosten immer weiter ab. Aktuell liegen diese für kleine PV-Anlagen auf Einfamilienhäuser bei 7 bis 9 Cent.

Bei Spotpreisen der Leipziger Strombörse von 3 und 5 Cent je kWh ist die staatliche Förderung, in Form der Einspeisevergütung, weiterhin sinnvoll. Mit einem hohen Eigenverbrauchsanteil wäre selbst die Direktvermarktung heute schon für kleine Anlagen profitabel. 

Ich gehe davon aus, dass es in einigen Jahren keine Subvention mehr vom Staat geben wird, und dezentrale PV-Anlagen neben Windenergie auch völlig ohne Förderungen auskommen.

Übrigens gibt es für große Solarparks (über 750 kWp) auf Freiflächen schon seit mehreren Jahren keine öffentliche Förderung mehr, trotzdem sind diese profitabel.

Wird der optionale Stromspeicher gefördert?

Es gibt keine gesetzliche Förderung für Stromspeicher (z.B. Lithium-Ion-Speicher). Batteriespeicher erhöhen den Eigenanteil am produzierten Solarstrom und senken somit die Stromrechnung. Es gibt aber diverse regionale Förderprogramme für PV-Anlagen inklusive Speicher, welche wir uns später anschauen.

Bundesweite Förderungen für Photovoltaikanlagen

Es gibt einige Fördermittel, die bei der Planung der Photovoltaikanlage mit berücksichtigt werden sollten. Diese schauen wir uns jetzt gemeinsam an.

Einspeisevergütung

Die Einspeisevergütung ist zentraler Bestandteil der generierten Einnahmen einer PV-Anlage. Das Prinzip ist einfach erklärt. Der Hausbesitzer erzeugt eigenen Solarstrom, dieser wird in das öffentliche Stromnetz geleitet.

Ein Einspeisezähler misst, wie viel Kilowatt-stunden verkauft werden. 

Der Netzbetreiber (meist der regionale Energieversorger) ist laut dem EEG verpflichtet diesen Strom abzunehmen und gemäß der Höhe der Einspeisevergütung zu bezahlen. 

Geld sparen mit Photovoltaik-Förderung

PV-Förderung lohnt sich

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Ein Einspeisezähler misst, wie viel Kilowattstunden verkauft werden. Der Netzbetreiber (meist der regionale Energieversorger) ist laut dem EEG verpflichtet diesen Strom abzunehmen und gemäß der Höhe der Einspeisevergütung zu bezahlen. 

In den ersten 10 Jahren nach Einführung vom Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) wurde die produzierte Energie vollständig eingespeist. Mittlerweile wird nur noch der solare Überschuss verkauft und der andere Teil direkt verbraucht. Man spricht dabei auch vom Photovoltaik-Eigenverbrauch

Die Entwicklung von Strompreis und Einspeisevergütung sind gegenläufig. Der Strompreis steigt von Jahr zu Jahr. Die Einspeisevergütung sinkt von Monat zu Monat, allerdings bleibt diese für 20 Jahre gleich, sobald die Installation und Anmeldung der Photovoltaikanlage abgeschlossen ist.

52 GW Förderdeckel entfällt

Im Jahr 2020 wurde der 52 Gigawatt-Deckel für PV-Anlagen aufgelöst. Das heißt, dass auch in Zukunft die Förderung für Photovoltaik weiterläuft. Ursprünglich war der Plan der Bundesregierung die Förderung für Solaranlagen nach erreichen von einer installierten Nennleistung von 52 GW aufzuheben.

Indirekte Förderung: Stromkosten sparen

Der erzeugte Solarstrom wird nicht vollständig ins öffentliche Stromnetz eingespeist, sondern auch zum Teil selbst verbraucht. Je höher die Eigenverbrauchsquote, desto wirtschaftlicher wird die Anlage, weil die Stromkosten pro Kilowattstunde deutlich über der entgangenen Einspeisevergütung liegen.

Anders ausgedrückt: die Volleinspeisung lohnt sich nur noch für sehr große Anlagen (über 30 kWp), weil der Preis mit steigender Leistung sinkt.

Eigenverbrauch wird nicht mehr gefördert

Es gab eine Periode, als der Eigenverbrauch von Solarstrom zusätzlich gefördert wurde. Die Eigenverbrauchsvergütung wurde zwischen 2009 und 2012 gezahlt. Neben den eingesparten Stromkosten gab es damals einen Bonus für jede verbrauchte Kilowattstunde. Der Staat schenkte Geld für den Verbrauch von Strom.

Diese Förderung gibt es heutzutage nicht mehr, schließlich ist der finanzielle Anreiz für Eigenverbrauch, aufgrund vom hohen Stromkosten, bereits groß genug.

Rückerstattung der Mehrwertsteuer

Jeder Anlagenbetreiber führt mit einer Photovoltaikanlage ein eigenes Gewerbe. Damit lässt sich die gesamte Mehrwertsteuer (19 %) der Investitionssumme zurückholen. Zwar ist das keine echte Förderung für eine PV-Anlage, dennoch bietet es einen finanziellen Vorteil.

PV-Förderung für Mieterstrom-Modell

Mieterstrom von Photovoltaikanlagen sind für Mehrparteienhäuser sehr gut geeignet.

Der Hausbesitzer muss nicht den gesamten Strom einspeisen, sondern kann seine Mieter an der Energiewende beteiligen, indem er den Strom vom Solardach direkt an sie verkauft.

Das bietet eine bessere Rendite, als eine Volleinspeisung, selbst wenn der Strom an die Mieter deutlich unter dem üblichen Marktwert verkauft wird.

Schließlich müssen keine Netzentgelte und anderer Nebenkosten bezahlt werden.

Mietmodell-Photovoltaik

Mieterstrom Schaubild

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Weil das Programm trotz der Vorteile noch immer sehr langsam vonstattengeht, gibt es ein zusätzliches Förderprogramm. Mit dem EEG 2021 gibt es für den Mieterstromzuschlag bis zu 3,79 Cent pro kWh obendrauf.

Förderung über die KfW-Bank und Solarkredite

Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) bietet eine private Förderung für Photovoltaik an.

Das Förderprogramm bietet einen kostengünstigen Solarkredit mit einem effektiven Jahreszins von etwa 1,03 % an. In Kombination mit der Hausbank lässt sich der Kauf der PV-Anlage für das eigene Haus vergünstigen.

Aber lohnt sich ein Photovoltaik-Kredit überhaupt? Die Antwort lautet ja. 

Zwar sinkt die Gesamtrendite bei Verwendung eines Kredits etwas, die Eigenkapitalrendite steigt mithilfe von Fremdkapital dafür stark an. Natürlich macht so ein Kredit viel Arbeit (Bürokratie und Anträge), weshalb viele Privathaushalte darauf verzichten.

Förderung für E-Auto-Ladestation

Elektroautos sind im Aufwärtstrend. Wenn das E-Auto von der eigenen Solaranlage geladen werden soll, lohnt sich eine Wallbox bzw. Eine Ladestation. In einigen Regionen gibt es einen einmaligen Zuschuss für die Installation einer eigenen Ladestation.

Solaranlage-Förderung der BaFa

Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BaFa) bietet aktuell keine Förderung mehr für Photovoltaik an. Solarthermieanlagen werden aber mit 30 % der Investitionskosten bezuschusst. 

Richtige Fördermöglichkeiten für Photovoltaikanlagen (neben der Einspeisevergütung) gibt es nur auf regionaler Ebenen.

Photovoltaik-Förderung einzelner Regionen

In den Bundesländern von Deutschland gibt es regelmäßig diverse Förderprogramme für Photovoltaikanlagen und Stromspeicher. Diese schauen wir uns jetzt genau an.

Baden-Württemberg

Das Förderprogramm für Baden-Württemberg "Netzdienliche Photovoltaik-Batteriespeicher" ging am 1. März 2021 an den Start. Wie der Name vermuten lässt, gibt es einen Zuschuss für Stromspeicher von Photovoltaikanlagen. 

Fakten zur Förderung in Baden-Württemberg:

  • Gefördert wird ein Batteriespeicher mit Netzanschluss in Kombination mit der Neuerrichtung einer Photovoltaikanlage
  • Die PV-Anlage darf max. 30 kWp Nennleistung haben
  • Der Stromspeicher muss mind. 2 kW Speicherkapazität haben
  • Die Anlage muss mind. 5 Jahre genutzt werden
  • Das Angebot gilt für Privatpersonen, sowie für Gewerbe
  • Der Antrag muss vor Inbetriebnahme erfolgen

Wie hoch ist die Förderung?

  • Der Mindestbetrag liegt bei 400 Euro
  • Der Maximalbetrag liegt bei 45.000 Euro Zuschuss
  • Bei einer PV-Anlage bis 30 kWp gibt es 200 Euro pro kWh installierter Speicherkapazität
  • Bei über 30 kWp gibt es einen Zuschuss von 300 €/kW
  • Für die Anschaffung eines Elektrofahrzeugladepunktes gibt es eine Bonuszahlung von 500 Euro
  • Die Planung einer Photovoltaikanlage über 100 kWp wird mit 2500 Euro gefördert

Alle Infos zum Programm finden sie hier

Freiburg - vielfältige Fördermittel

Freiburg gilt nicht umsonst als grüne Region. Die Stadt bietet eine Photovoltaik-Förderung mit folgenden Punkten:

  • Kostenlose Photovoltaik-Beratung
  • Zuschuss zur ersten Steuererklärung mit 500 Euro
  • Bei einer Dachvollbelegung gibt es 150 € pro kWp
  • Balkon-Anlagen werden mit 200 Euro bezuschusst
  • Solarspeicher mit 150€/kWh verfügbare Kapazität

Hier geht´s zum Programm.

Stuttgarts Solarinitiative

In Stuttgart werden Photovoltaikanlagen, sowie auch Wärmepumpen gefördert. Das sind die wichtigsten Eckpunkte vom Programm:

  • Es gibt 350 € pro kWp
  • Bei Photovoltaik-Fassadenanlagen gibt es 450 Euro je kWp
  • Mini-PV-Anlagen werden mit 100 Euro pauschal unterstützt

Bayern - 10.000 Häuser Programm

Das Land Bayer hat sich zum Ziel gesetzt den Ausbau und die Nutzung von Solarstrom zu beschleunigen. Mithilfe von einem Speicher kann die Eigenverbrauchsquote erhöht werden.

Wie hoch fallen die Photovoltaik-Zuschüsse aus?

Speicherkapazität (kWh)

3,0 - 3,99

4,0 - 4,99

5,0 - 5,99

9,0 - 9,99

28,0 - 28,99

Leistung-PV-Anlage

> 3,0 kWp

> 4,0 kWp

> 5,0 kWp

> 9,0 kWp

> 28,0 kWp

Fördersumme

500 €

600 €

700 €

1100 €

3000 €

In der Tabelle ist das Prinzip gut zu erkennen

  • Mindestens 3,0 kWh nutzbare Speicherkapazität
  • 500 Euro Mindestförderung
  • Dann 100 Euro pro zusätzlicher kWh Batterie
  • Maximale Anlagengröße ist 30 kWp
  • Höchstförderung liegt bei 3.200 Euro
  • Eine Ladestation für E-Fahrzeuge wird mit 200 Euro gefördert
  • Der Antrag kann nur von natürlichen Hausbesitzer gestellt werden (Ein - oder Zwei-Familienhaushalte)
  • Bei der Beantragung der Förderung von Photovoltaik darf noch kein Auftrag mit einem Solarteur unterzeichnet worden sein

Mehr Informationen zum Förderprogramm

Für München gibt es eine zweifache Förderung

Wenn Sie in München leben, kann die Photovoltaikanlage sogar doppelt gefördert werden. Neben der bayerischen Förderung bietet die Stadt auch ein zusätzliches Programm an. Sie können beide Förderungen in Anspruch nehmen. Folgende Punkte sind interessant:

  • Der Kauf von PV-Anlagen, mit oder ohne Speicher wird unterstützt
  • Auch die Nachrüstung von einem Speicher ist machbar
  • Bis zu 5.000 € werden gefördert

Berlin - Zuschüsse für Stromspeicher

Das "Stromspeicher-Förderprogramm Berlin" ist eine klassische Photovoltaikförderung für die Neuanschaffung einer Photovoltaikanlage inklusive Batteriespeicher. Die Umsetzung wird von der Investitionsbank Berlin geleitet.

Berlin möchte bis 2050 vollständig klimaneutral sein. Gemäß dem "Masterplan Solarcity" benötigt es dafür noch eine zusätzliche Photovoltaik-Nennleistung von etwa 4,4 Gigawatt. Daher ist davon auszugehen, dass die Photovoltaik-Förderung in Berlin noch lange laufen wird.

Hier sind die Fakten zum Programm:

  • Gefördert werden: Unternehmen, Vereine und Privathaushalte
  • Die Zuwendung beträgt 300 Euro je kWh nutzbare Speicherkapazität
  • Die Förderhöhe hat ein Maximum von 15.000 Euro
  • Das Photovoltaiksystem benötigt eine "prognosebasierte Betriebsstrategie", der Eigenverbrauch muss über die Wettervorschau und Strombedarf geregelt werden (siehe Smart-Energy-Meter)
  • Die Installation der Photovoltaikanlage darf bis zur Bewilligung der Solar-Förderung noch nicht begonnen haben

Brandenburg - 1.000 Speicher-Programm

In Brandenburg kann der Stromspeicher von Privathaushalten mit bis zu 7000 Euro gefördert werden. Als Fördergeber steht das Land Brandenburg und das Ministerium für Wirtschaft und Energie ein.

Alle Informationen zur PV-Förderung:

  • Nutzkapazität vom Speicher muss mindestens 2,5 kWh betragen
  • Höchstzuschuss ist 7000 €
  • Mit der Baumaßnahme wurde bei Antragstellung noch nicht begonnen
  • Maximale Einspeisung von 65 Prozent der installierten Nennleistung
  • Die Autarkie der Photovoltaikanlage liegt bei mindestens 60 Prozent

Keine Förderung in Bremen

Im Bundesland Bremen gibt es aktuell keine Photovoltaik-Förderung.


Hamburg bietet keine Förderprogramme für PV

Hamburg stellt zurzeit keine speziellen Fördermittel zur Verfügung.


In Hessen gibt es nur regionale Programme

Im Bundesland Hessen gibt es keine eigene Photovoltaik-Förderung. Dafür gibt es einige Städte, die ein gesondertes Programm haben:

Gute Fördermöglichkeit in Bad Homburg:

Bad Homburg aus dem Hochtaunuskreis bietet ein sehr interessantes Programm, welches sich für Bewohner der Stadt lohnt.

Hier sind die Fakten:

  • Bis zu 6.000 Euro Förderung
  • Es gibt 300 € je kWp
  • Für Solarziegel gibt es 400 € je kWp
  • Mini-Photovoltaikanlagen werden mit 200 € pro Modul (max. 50 % der Investitionskosten gefördert)

Hier geht es zum Programm

PV-Förderungen für Niedernhausen

Seit Sommer 2020 gibt es für die Stadt Niedernhausen eine Förderung für erneuerbare Energien. Neben Photovoltaik wird auch Solarthermie unterstützt.

Kerndaten von Programm:

  • Maximaler 2000 Euro Zuschuss pro Grundstück
  • Photovoltaik mit 50 Euro pro kWp
  • Stromspeicher mit 150 Euro je kWh Kapazität (auch eine Nachrüstung ist möglich)

Hier geht es zum offiziellen Programm

Stadt Wiesbaden gibt Pauschalförderung

Auch in Wiesbaden gibt es das Förderprogramm Solarstrom, welches den Kauf der Solaranlagen günstiger macht.

Die Photovoltaik-Förderung sieht folgendermaßen aus:

  • PV-Anlage wird pauschal mit bis zu 500 Euro unterstützt (in 3 Stufen)
  • Stromspeicher mit bis zu 500 Euro
  • Die Herrichtung vom Zählerplatz (Neue Zählerschrank, Umbau, etc.) mit 250 € gefördert
  • Photovoltaik-Monitoring wird mit 100 € bezuschusst

Mecklenburg-Vorpommern

In Mecklenburg-Vorpommern gibt es aktuell keine aktiven Förderprogramme. Es gab bereits eins, allerdings ist das 2018 ausgelaufen. Doch selbst ohne Förderung oder Kredite lohnt sich bei den aktuellen Preisen eine Anschaffung von einem Fachbetrieb für Photovoltaikanlagen.


Niedersachsen fördert Batteriespeicher für PV-Anlagen

Bei der Anschaffung von Photovoltaikanlagen inklusive Solarspeicher gibt es einen einmaligen Zuschuss von bis zu 40 Prozent der Kosten. Es werden Neuanlagen, aber auch Anlagenerweiterungen in Niedersachsen gefördert.

Hier sind die Daten:

  • Die Photovoltaikanlage sollte mindestens 4 kWp Nennleistung haben
  • Die Fördersumme beträgt 40 Prozent der Nettokosten
  • Maximal werden 50.000 Euro ausgezahlt
  • Der Batteriespeicher muss mindesten 5 Jahre am Standort betrieben werden
  • Es gibt noch einige zusätzliche Boni, z.B. 500 € für einen Ladeanschluss

Braunschweig: Installation von Photovoltaikanlage und Speicher

Das Förderprogramm in Braunschweig ist sehr einfach aufgebaut:

  • Pauschalbetrag von 500 € bis zu einer Leistung von 10 kWp
  • Darüber hinaus gibt es 1000 €
  • Für Batteriespeicher gibt es 500 € geschenkt
  • Mieterstromprojekte bekommen noch einen besonderen Bonus

Diverse Förderprogramme für Nordrhein-Westfalen

Das bevölkerungsstärkste Bundesland in Deutschland bietet eine ganz Palette an Förderungen für Photovoltaikanlagen. Zunächst schauen wir uns das landesweite Förderprogramm von NRW an, danach zusätzliche Fördermittel einzelner Städte.

Das sind die wichtigsten Punkte:

  • Progres.nrw bietet eine Förderung für einen stationären Energiespeicher in Verbindung mit einer neuen Photovoltaikanlage
  • Die Kapazität vom Speicher darf maximal 3 mal so hoch wie die Nennleistung sein. Zum Beispiel 15 kW Batterie bei 5 kWp PV-Anlage
  • Das Programm gilt für Privathaushalte und Unternehmen
  • Es gibt pro kWh Kapazität genau 150 Euro ausgezahlt
  • Maximal sind 75.000 Euro möglich
  • Es darf keine anderen Förderungen für Solaranlagen abgeschlossen sein.

Hier gibt es den Gesamtüberblick.

Schauen wir uns jetzt einzelne Städte bzw. Gemeinden an.

Aachen fördert Photovoltaik für Verbraucher

Ende 2020 wurde die Förderung für Photovoltaik in Aachen angepasst. Das sind die wichtigsten Bestandteile:

  • Es gibt pauschal 100 € pro kWp
  • Die Anlagengröße muss zwischen 1 und 10 kWp liegen
  • Der Batteriespeicher wird mit pauschal mit 1000 Euro bezuschusst

Hier finden Sie alle Informationen. Das PDF finden Sie auf der rechten Seite (Sektion Downloads).

Münster fördert klimafreundliche Wohngebäude (inkl. PV)

Die Stadt Münster hat 2020 ein Förderprogramm erlassen, dass sowohl für die Haussanierung, als auch für die Anschaffung von Solaranlagen gilt. Die Eckpunkte sind folgende:

  • Die Anlage muss mindestens 1 kWp Nennleistung haben und 20 Jahre betrieben werden
  • Wirkleistung-Beschränkung auf 60 Prozent am Einspeisepunkt (mit Speicher gibt es damit keine Verluste)
  • 750 Euro für Batteriespeicher (z.B. Lithium-Ion)
  • 1500 Euro für Salzwasserspeicher oder Redoxflow-Speicher

Hier sind alle Fakten nachzulesen.

Die PV-Förderung für Düsseldorf lohnt sich für große und kleine Anlagen 

  • Maximale Größe sind 30 Kilowatt-Peak
  • für Anlagen bis 1 kWp: pauschal 500 Euro
  • für Anlagen größer 1 bis 5 kWp: pauschal 1.000 Euro
  • für Anlagen größer 5 bis 10 kWp: pauschal 1.500 Euro
  • für Anlagen größer 10 bis 30 kWp: 7,5 Prozent der anrechenbaren Brutto-Investitionskosten.

Zum Förderprogramm von Düsseldorf

Köln und Solarförderung

Das sonnige Köln (1500 Sonnenstunden) bietet eine Förderung für Solaranlagen. Diese Zuschüsse gibt es für den Anlagenbetreiber:

  • 150 Euro pro installiertem kWp an Solarmodulen
  • Bis zu 200 € pro m² für Solarthermieanlagen

Das Solar-Speicher-Programm Rheinland-Pfalz

In Rheinland-Pfalz können sich die Einwohner auf eine gute Förderung für ihre PV-Anlage freuen. Das Programm läuft bereits seit 2019 und freut sich größter Beliebtheit. Leider sorgt das mittlerweile zu verzögerter Bearbeitung der Anträge.

Mit dieser Förderung können Sie rechnen:

  • 500 bis 1000 Euro für Privathaushalte
  • 1000 bis 10.000 Euro für Unternehmen
  • Die Photovoltaikanlage benötigt einen Speicher von mindestens 5 Kilowattstunden

Alle Fakten und Voraussetzungen finden Sie hier.

Stadt Mannheim hat die Förderung vorerst eingestellt

Das Förderprogramm ist im Jahr 2021 bereits ausgeschöpft. Es ist zu erwarten, dass es zum nächsten Jahr wieder Kapazitäten gibt. 


In Saarland gibt es zurzeit keine Förderung

Die Stromspeicher-Förderung für das Bundesland Saarland ist im Jahr 2019 ausgelaufen.


Sachsen - die Förderung läuft wieder

In Sachsen gibt es ein langjähriges Programm für Stromspeicher. Das ist auch kein Wunder, schließlich ist einer der größten Stromspeicher-Produzenten (Senec) in Leipzig ansässig.

Das Förderprogramm liegt aktuell auf Eis, weil die Fördermittel ausgeschöpft sind. Es wird damit gerechnet, dass es im zweiten Quartal wieder aufgenommen wird.

Das sind die Fakten:

  • Bis zu 50 % der Investition wird vergütet
  • Es gibt für den Speicher 200 Euro pro kWh Kapazität plus einen Sockelbetrag von 1000 Euro
  • Für einen zusätzlichen E-Auto-Ladepunkt wird bis zu 1500 Euro gezahlt

Sachsen-Anhalts Programm ist ausgelaufen

Das Förderprogramm von Sachsen-Anhalt läuft offiziell bis Ende 2021. Leider sind alle gewährten Mittel bereits verbraucht und es gibt einen Antragsstopp. Ob danach ein neues Programm bewilligt wird, ist derzeit unklar. Glücklicherweise sind die Installationskosten in Sachsen-Anhalt im bundesweiten Vergleich besonders gering.


Schleswig-Holstein stellte die Förderung ein

Auch in Schleswig-Holstein ist das Budget ausgeschöpft. Es wurden insgesamt 6,1 Millionen Euro ausgezahlt. 


Thüringen bietet einen großen Anreiz

Das Förderprogramm Solar-Invest bietet eine sehr gute Ausschüttung für den Kauf einer PV-Anlage mit Batteriespeicher. Das sind die wichtigsten Kennzahlen:

  • 900 Euro pro kWp Photovoltaikanlage inklusive Speicher
  • Allerdings darf nicht mehr Solarstrom erzeugt werden, also der Haushalt im Jahr verbraucht
  • Eine Nachrüstung einer Sonnenbatterie wird mit 300 Euro pro kWh gefördert

Mehr Informationen finden sich auf der offiziellen Website.

Wann lohnt eine Photovoltaikanlage?

Insofern die Voraussetzungen für eine Photovoltaikanlage erfüllt sind, lohnt sich praktisch jedes Dach. Die rechtlichen Gegebenheiten, bzw. die Vergütung für die Stromerzeugung wird im Laufe der Zeit schlechter. 

Glücklicherweise konnte diese negative Entwicklung bisher durch sinkende Anschaffungskosten ausgeglichen werden. Eine vollständige Stromeinspeisung ins öffentliche Netz lohnt sich für Privathaushalte nicht mehr. Der Verbrauch der selbst erzeugten Energie stellt mittlerweile einen großen Anteil am Gewinn dar.

Wie viel kostet eine PV-Anlage?

Eine Photovoltaikanlage kostet aktuell 1000 bis 1400 Euro pro kWp. Je weniger PV-Module installiert werden, desto höher werden die Kosten pro kWp. Es lohnt sich bei einer Neuinstallation meistens etwas mehr Geld in die Hand zu nehmen und das gesamte Dach zu belegen.

Wie gut ist die Wirtschaftlichkeit?

Die Wirtschaftlichkeit einer Solaranlage wird anhand von zwei Kennzahlen gemessen.

Eine gute Rendite liegt bei etwa 5 Prozent pro Jahr. Sind die Gegebenheiten nicht optimal, sind etwa 3 Prozent möglich. Eine gute Amortisationszeit liegt bei etwa 10 Jahren. 

Nutzen Sie zur Kalkulation unseren Photovoltaik-Wirtschaftlichkeitsrechner.

Im Vergleich zu anderen risikoarmen Anlagen, sticht die PV-Anlage deutlich hervor. Das lohnt sich für Privatpersonen, wie auch für Unternehmen. Kommt bei der Anschaffung noch eine zusätzliche Förderung von Photovoltaik zum Einsatz lohnt sich das doppelt. 

Ein Angebot für Ihre Photovoltaikanlage inklusive Förderung einholen

Unabhängig davon, ob in ihrem Bundesland eine Förderung für Photovoltaikanlagen existiert oder nicht: die Stromerzeugung durch die Sonne lohnt sich, insbesondere für Eigenheimbesitzer. Es ist immer sinnvoll, mehrere Angebote für eine Anlage einzuholen und zu vergleichen.

Mit dem nachfolgenden Formular erhalten Sie von kleinen und großen Photovoltaik-Anbietern ihrer Region ein Angebot und können vergleichen. Der Service ist für Sie kostenlos und unverbindlich. Übrigens helfen Ihnen die Firmen auch gerne bei der Beratung und Beantragung von Fördermitteln.

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