Speicher-Rechner

Version 1.0

Speichergröße und Bedingungen einstellen. Entscheidend ist die Differenz zur Anlage ohne Batterie, nicht allein das Gesamtergebnis.

Stromverbrauch: 4.500 kWh/Jahr

Jährlicher Haushaltsverbrauch

Speichergröße: 10,0 kWh

Nutzbare Kapazität, die geprüft wird

PV-Leistung: 10,0 kWp

Nennleistung der PV-Anlage

Strompreis: 37,0 ct/kWh

Aktueller Arbeitspreis für Netzstrom

Speicherpreis -- €
Preisniveau
Preis des Speichers laut Angebot

Der Marktpreis stammt aus dem Echtsolar-Kostenindex, Stand Okt. 26. Liegt ein konkretes Angebot vor, ist der Angebotspreis der belastbarere Wert.

Annahmen
Spez. Ertrag: 965 kWh/kWp
Strompreissteigerung: 2,0 %/J.
Laufzeit: 25 Jahre
Degradation: 0,5 %/J.
Inbetriebnahme
Einspeisevergütung
Modus
EEG: 7,70 ct/kWh
Post-EEG: 4,0 ct/kWh

Die Vergütung ist der Gegenwert, auf den der Speicher verzichtet: Jede gespeicherte Kilowattstunde wird nicht mehr eingespeist. Je niedriger der Satz, desto besser rechnet sich der Speicher.

Speicher-Technik
Lebensdauer: 15 Jahre
Nach Ende der Lebensdauer
Ersatzkosten: 50 % vom Kaufpreis
Umwandlungsverlust: 20 %
Kapazitätsverlust: 1,0 %/J.
Betriebskosten -- €/Jahr
Betriebskosten im ersten Jahr ohne Speicher mit Speicher
Versicherung, Zähler, Wartung -- € -- €
Mehrkosten durch den Speicher -- €
Wartungsintervall
Steigerung: 2,0 %/J.

Gerechnet wird ohne Rücklagen: Der Ersatzspeicher läuft als Einmalkosten im Jahr nach Ende der Batterielebensdauer, nicht als jährlicher Betrag.

Finanzierung 100 % Eigenkapital
Eigenkapital: 100 %
Kreditzins: 4,0 %
Kreditlaufzeit: 10 Jahre

Rechnet sich der Speicher?

Wird berechnet …
Mehrinvestition
--
-- je kWh
Amortisation des Speichers
--
Rendite: --
Mehrgewinn über 25 Jahre
--
Mehrertrag Jahr 1: --

Die Anlage mit und ohne Speicher

ohne Speicher mit Speicher Differenz
Investition -- -- --
Eigenverbrauchsquote -- -- --
Autarkiegrad -- -- --
Ersparnis im ersten Jahr -- -- --
Amortisation der Gesamtanlage -- -- --
Rendite der Gesamtanlage -- -- --
Gewinn über die Laufzeit -- -- --

Amortisation und Rendite in dieser Tabelle beziehen sich auf die gesamte Anlage. IRR-Werte gelten vor Finanzierung. Gewinn und erster nominaler Break-even berücksichtigen Kreditraten; der Kapitalwert bezieht sich auf Eigenmittel-Cashflows. Verbleibende Restschuld wird am Betrachtungsende rechnerisch abgelöst, ohne mögliche Vorfälligkeitskosten. Die Kennzahlen oben betreffen ausschließlich den Speicher.

Der Speicher allein gerechnet

Kumulierter Cashflow der Mehrinvestition. Der Nulldurchgang ist der Zeitpunkt, ab dem der Speicher sich getragen hat.

Woraus sich der Mehrgewinn ergibt

Alle Posten über die gesamte Laufzeit. Was in beiden Varianten gleich ist, etwa der Wechselrichter, taucht hier nicht auf.

Warum wird die Batterie getrennt bewertet?

Die wirtschaftliche Speicherentscheidung betrifft zusätzliche Kosten und zusätzlichen Nutzen. Was in beiden Varianten identisch ist, fällt beim Vergleich heraus. Dazu gehören im Modell die PV-Anlage und ihr direkt genutzter Strom.

In der Praxis können durch einen Speicher auch ein anderer Wechselrichter, zusätzliche Schutztechnik oder Umbauten nötig werden. Solche Mehrkosten müssen im vollständigen Speicherangebot enthalten sein und in die Mehrinvestition einfließen. Die automatische Preisregression eines PV-Pakets ist kein verbindlicher Nachrüstpreis.

Wie entsteht der zusätzliche Nutzen?

Die nutzbare Batterieabgabe ersetzt Netzstrom zum angenommenen Bezugspreis. Für die gesamte PV-Batterieladung entfällt gleichzeitig die Einspeisevergütung. Ladeverluste sorgen dafür, dass die abgegebene Energie kleiner ist als die geladene.

Bei angenommenen 20 % Verlusten liefert 1 kWh Ladung 0,8 kWh nutzbare Abgabe. Mit 37 ct/kWh Bezugspreis und 7,70 ct/kWh Einspeisevergütung ergibt sich ein energetischer Vorteil von 0,8 × 37 − 7,70 = 21,90 ct je geladener kWh, vor zusätzlichen Betriebs- und Kapitalkosten.

Verluste werden dabei nicht noch ein zweites Mal als eigenständiger Geldabzug angesetzt. Hinzu kommen die tatsächlichen Mehrkosten im Betrieb und gegebenenfalls Ersatzkäufe. Dynamisches Netzladen, Vergütung für Netzdienstleistungen oder Notstromnutzen in Euro sind nicht Teil dieser Rechnung.

Was zeigen die Ergebniskacheln und die Vergleichstabelle?

Die Kacheln zeigen Mehrinvestition, erste nominale Amortisation, interne Rendite der Differenzrechnung und zusätzlichen nominalen Gewinn über die Laufzeit. Die Angaben gelten für das Speicher-Szenario gegenüber derselben Anlage ohne Batterie.

Die Tabelle stellt dagegen auch Kennzahlen der Gesamtanlagen gegenüber. Diese Gesamtrendite darf nicht mit der isolierten Speicher-IRR verwechselt werden. Die Batterie kann sich je nach Eingaben schneller, langsamer oder gar nicht innerhalb des gewählten Zeitraums amortisieren.

Die ausgewiesene Amortisation ist der erste Ausgleich der kumulierten Zahlungen. Ein späterer Ersatzkauf kann den Verlauf erneut belasten. Der Diagrammverlauf und der Endwert gehören deshalb zur Beurteilung dazu.

Welche Annahmen müssen geprüft werden?

Die Startwerte sind 10 kWp, 10 kWh nutzbarer Speicher, 4.500 kWh Verbrauch, die feste Ertragsreferenz 965 kWh/kWp und 37 ct/kWh Bezugspreis. Standardmäßig werden 25 Jahre, 2 % jährliche Strompreissteigerung und 20 % Speicherverluste angesetzt.

Für die Batterie ist ein Ersatz nach 15 Jahren zu 50 % des angesetzten Kaufpreises voreingestellt. Zeitpunkt, Kosten und Weiterbetrieb ohne Ersatz lassen sich ändern. Das ist ein Finanzierungsszenario, keine zugesagte Lebensdauer. Ersatzkäufe erscheinen als Einmalzahlungen; laufende Kosten enthalten keine zusätzliche Rücklage für denselben Kauf.

Der automatische EEG-Satz richtet sich hier nach dem aktuellen Kalendermonat und der Leistung. Ein anderes Inbetriebnahmedatum ändert die Laufzeit bis zum vorgesehenen EEG-Ende, aber nicht diesen automatischen Satz. Für andere Tarifmonate ist der manuelle Modus zu verwenden. Die Anschlussvergütung nach EEG-Ende ist eine unsichere Annahme.

Wann kann die Rechnung kippen?

Wenig nutzbarer Überschuss, geringer zeitgleicher Bedarf nach dem Laden, hohe Investitionskosten oder ein niedriger Strompreis können den Zusatznutzen aufzehren. Größere Kapazität verändert Nutzen und Kosten gleichzeitig; eine stets sinkende oder steigende Rendite ist nicht garantiert.

Der Speichergrößen-Rechner vergleicht 301 Kapazitäten, optimiert allerdings die Gesamtanlage. Für eine konkrete Kaufentscheidung sollten mehrere tatsächlich angebotene Speichergrößen zusätzlich hier in der Differenzrechnung geprüft werden.

Die gemeinsame Rechenlogik mit dem Wirtschaftlichkeitsrechner ermöglicht vergleichbare Ergebnisse, wenn sämtliche Eingaben und Kostenansätze übereinstimmen. Unterschiedliche Startwerte oder manuelle Kosten machen Ergebnisse nicht direkt vergleichbar.

Was bildet das Modell nicht vollständig ab?

Das Jahreswert-Modell ersetzt kein individuelles Lastprofil. Wechselnde Haushaltsnutzung, Wärmepumpe und E-Auto werden nicht allein durch einen höheren Jahresverbrauch ausreichend beschrieben. Ladeleistungsgrenzen und produktabhängige Regelung können ebenfalls abweichen.

Negative Börsenpreis-Zeiträume, individuelle Einspeisebegrenzungen und spätere Gesetzesänderungen werden nicht zeitaufgelöst simuliert. Finanzierung verändert die Zahlungsströme und kann Rendite wie Risiko erhöhen oder senken. Eine IRR ist keine sichere Verzinsung und nicht ohne Risikovergleich einer Geldanlage gleichzusetzen.

Der Eigenverbrauchsrechner erläutert die Energiegrenzen; alle Werkzeuge stehen in der Rechner-Übersicht.

Vollständige Speicherangebote gegenrechnen

Ein manuell eingetragener Angebotspreis sollte alle durch die Batterie verursachten Mehrkosten enthalten. Erst zusammen mit technischen Bedingungen und Garantien wird der Modellvergleich zu einer hilfreichen Entscheidungsvorlage.

Über das Formular unter diesem Text lassen sich in rund einer Minute die Eckdaten übermitteln. Der Vergleich vermittelt bis zu fünf passende regionale Fachbetriebe, kostenlos und unverbindlich, soweit verfügbar.