PV-Rechner alle 12 im Überblick

Zwölf Rechner für die Fragen, die bei der Planung einer Photovoltaik-Anlage wirklich zählen: Was kostet sie, wie viel Strom liefert sie am eigenen Standort, wie viel davon bleibt im Haus und ab wann rechnet sie sich?

Die Rechner stützen sich je nach Thema auf unterschiedliche Grundlagen. Preise stammen aus dem Echtsolar-Kostenindex, einer Auswertung realer Endkundenangebote. Die Vergütungssätze folgen den amtlich festgesetzten EEG-Werten der Bundesnetzagentur, die Ertragsprognosen den Strahlungsdaten von PVGIS, der Datenbank der Europäischen Kommission. Eigenverbrauch, Autarkie und Speicherverhalten beruhen auf vereinfachten Jahreswert-Modellen, nicht auf Ihrem individuellen Lastprofil. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die PVGIS-Standortabfrage nutzt einen Server-Endpunkt; Karten und Adresssuche laden externe Daten. Kontaktdaten werden erst bei einer freiwilligen Angebotsanfrage benötigt.

Kosten & Wirtschaftlichkeit

Was eine Anlage kostet, was sie im Betrieb verursacht und ob sie sich am Ende rechnet.

Ertrag & Dachplanung

Wie viel Strom das eigene Dach liefert und wie sich Winkel, Richtung und Fläche auswirken.

Speicher & Eigenverbrauch

Wie viel vom eigenen Solarstrom im Haus bleibt und welche Speichergröße dazu passt.

Wozu diese Rechner dienen

Photovoltaik wird meistens mit Pauschalwerten diskutiert: eine Anlage kostet ungefähr so viel, sie amortisiert sich nach ungefähr so vielen Jahren. Für eine Entscheidung reicht das nicht, denn die Spannbreite ist groß. Zwischen einem verschatteten Nordwestdach in Norddeutschland und einem freien Süddach in Bayern liegen beim Ertrag mehrere hundert Kilowattstunden pro Kilowatt-Peak und Jahr. Beim Preis wirken Montagebedingungen, Komponenten und Leistungsumfang zusammen.

Genau dafür sind diese Rechner gedacht. Sie sollen einerseits verständlich machen, welche Größen zusammenwirken: die verschiedenen Bezugsgrößen von Eigenverbrauch und Autarkie oder der Zusammenhang zwischen Leistung und spezifischem Preis. Sie liefern Szenarien für die eingegebenen Bedingungen. Das angezeigte Modelloptimum ist keine individuell garantierte Auslegung.

Damit lässt sich die Frage, ob sich Photovoltaik im konkreten Fall lohnt, deutlich belastbarer beantworten als mit einer Faustformel. Ein Rechner ersetzt kein Angebot eines Fachbetriebs, der Dachaufbau, Verschattung und Netzanschluss vor Ort prüft. Er sorgt aber dafür, dass Sie ein solches Angebot einordnen können und erkennen, ob die darin genannten Preise, Erträge und Amortisationszeiten plausibel sind.