Ladezyklen-Rechner

Version 2.0

Verbrauch, PV-Leistung, Ertrag und nutzbare Kapazität einstellen. Verlustannahme und Zyklenbudget sind unter den erweiterten Einstellungen änderbar.

Stromverbrauch: 4.000 kWh/a

Jährlicher Haushaltsverbrauch

PV-Leistung: 10,00 kWp

Nennleistung der PV-Anlage

Ertrag pro kWp: 1.000 kWh/kWp/a

Jährlicher Ertrag pro kWp

Speicherkapazität: 10,0 kWh

Nutzbare Batteriekapazität

Umwandlungsverluste: 20 %

Verluste bei Speicherung und Entnahme

Gesamt-Ladezyklen: 5.000 Zyklen

Angenommenes Zyklenbudget, keine Haltbarkeitsgarantie

Berechnete Ergebnisse

Eingespeicherte Energie
--
kWh/Jahr
Nutzbar: -- kWh/Jahr
Ladezyklen pro Jahr
--
Vollzyklen
Zeit bis zum Zyklenbudget
--
Jahre
Bei 5.000 Ladezyklen gesamt; ohne Alterungsmodell

Zyklen-Visualisierung

Hinweise zur Speicherdimensionierung: Die optimale Speichergröße hängt von Ihrem Stromverbrauch und der PV-Leistung ab. Bei zu kleinem Speicher gibt es viele Ladezyklen, jedoch wenig gespeicherte Energie. Bei zu großem Speicher wird die Kapazität nicht optimal genutzt. Der Bereich, in dem sich die Kurven schneiden, bietet oft einen guten Kompromiss.

Was zählt hier als Vollzyklus?

Der Rechner definiert einen Lade-Vollzyklus als in die Batterie geladene Energie geteilt durch die eingegebene nutzbare Kapazität. Bei 10 kWh Kapazität ergeben zwei Ladungen zu je 5 kWh zusammen einen solchen Vollzyklus. Entscheidend ist der Energieumsatz, nicht die Anzahl der Ladeereignisse.

Hersteller können Garantiezyklen anders abgrenzen, beispielsweise über Entladedurchsatz, Nennkapazität und festgelegte Entladetiefe. Der ausgegebene Ladezykluswert darf deshalb nicht ohne Prüfung mit einer Datenblatt- oder Garantieangabe gleichgesetzt werden.

Welche Angaben lassen sich ändern?

Die vier Hauptregler erfassen Jahresverbrauch, PV-Leistung, spezifischen Ertrag und nutzbare Speicherkapazität. In den erweiterten Einstellungen folgen Speicherverluste und ein angenommenes Gesamt-Zyklenbudget. Voreingestellt sind 20 % Verluste und 5.000 Zyklen; das sind Modellannahmen, keine zugesicherten Produkteigenschaften.

Die Ausgabe zeigt jährliche Batterieladung, nach Verlusten nutzbare Energie, Lade-Vollzyklen pro Jahr und die rechnerische Zeit bis zum Budget. Die Kapazitätsuntergrenze im Bedienmodell beträgt ein Zehntel der eingestellten kWp, ausgedrückt in kWh. Diese technische Eingabegrenze ist keine Auslegungsempfehlung.

Die Verlustannahme reduziert die nutzbare Abgabe. Sie verringert nicht zusätzlich die gezählte Ladung: Sonst würden Lade- und Entladegrenzen vermischt.

Wie wird die Zeit bis zum Zyklenbudget berechnet?

Das Budget wird durch die modellierten Jahreszyklen geteilt. Bei unveränderten Bedingungen gilt:

Rechnerische Jahre bis zum Budget = angenommenes Zyklenbudget / Lade-Vollzyklen pro Jahr.

Bei 10 kWp, 965 kWh/kWp, 4.500 kWh Verbrauch und 10 kWh Batterie ergeben sich rund 213 Lade-Vollzyklen jährlich. 5.000 geteilt durch etwa 213 sind rund 23,5 Jahre. Die Oberfläche zeigt für Werte oberhalb von 20 Jahren „>20“. Daraus folgt ausdrücklich nicht, dass dieser Speicher 23,5 Jahre hält.

Grundlage ist dieselbe vereinfachte Jahreswert-Näherung wie im Eigenverbrauchsrechner. Individuelle Zeitreihen, Zelltemperatur, Kapazitätsabbau und technische Ausfälle werden nicht simuliert.

Warum ist das keine Lebensdauerprognose?

Zyklische und kalendarische Alterung wirken gemeinsam. Temperatur, Ladezustand, Leistungsbelastung und Nutzungsbedingungen beeinflussen die Kapazität zusätzlich zur verstrichenen Zeit und zur umgesetzten Energie. Es reicht deshalb nicht, nur zwei getrennte Grenzwerte gegeneinander laufen zu lassen.

Ein großer Speicher kann weniger Vollzyklen, aber mehr jährlichen Energieumsatz erreichen als ein kleiner. Ob er wirtschaftlicher ist, hängt von zusätzlicher nutzbarer Energie und Mehrkosten ab. Ein geringer Zyklenwert allein beweist weder eine Fehlplanung noch eine besonders lange Haltbarkeit.

Der Beitrag Stromspeicher-Lebensdauer trennt Alterung, technische Nutzbarkeit und Garantie. Der Speichergrößen-Rechner ergänzt die wirtschaftliche Modellbetrachtung.

Wie werden Garantieangaben verglichen?

Prüfen Sie Garantiezeit, Restkapazität, zulässigen Durchsatz, Betriebsbedingungen und die jeweilige Messgrenze. Manche Bedingungen enden beim zuerst erreichten Zeit- oder Durchsatzlimit; die genaue Formulierung ist produktspezifisch. Eine hohe Labor-Zyklenzahl ist nicht automatisch eine gleich hohe Garantiezusage.

Die mathematische Budgetrechnung kann helfen, Nutzung und Garantiebedingungen einzuordnen. Sie ersetzt weder das Lesen der Garantie noch eine Prüfung, ob Ladezyklen und Herstellerdurchsatz dieselbe Bezugsgröße verwenden. Weitere Hilfen stehen in der Rechner-Übersicht.

Speicher mit dokumentierten Bedingungen vergleichen

Für ein belastbares Angebot zählen neben Kapazität und Preis die zugesicherte Restkapazität, Leistung, Aufstellbedingungen und der konkrete Garantieumfang. Diese Angaben sollten zum angebotenen Modell gehören.

Über das Formular unter diesem Text lassen sich in rund einer Minute die Eckdaten übermitteln. Der Vergleich vermittelt bis zu fünf passende Fachbetriebe aus der Region, kostenlos und unverbindlich, soweit für das Vorhaben verfügbar.