SENEC Solarmodule: 1 Serie bis 23,0 % Wirkungsgrad

Jens Burkhardt
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Aktualisiert: 5. Oktober 2026
Jens Burkhardt

Module im Überblick

Für SENEC sind 1 Modulgruppe mit insgesamt 1 Variante in unserem Datensatz erfasst. Die Tabelle vergleicht Wirkungsgrad, Leistung, Zelltechnologie, Abmessungen und Garantieangaben. Sie enthält auch ältere Baureihen und ist kein vollständiges Verzeichnis aktuell lieferbarer Produkte. Maßgeblich sind das Datenblatt der angebotenen Variante und die zugehörigen Garantiebedingungen.

Datenblattvergleich, keine Lieferbestandsanzeige. Garantieangaben gelten nur mit den jeweiligen Bedingungen. Lastwerte können je nach Datenblatt Prüf- oder Bemessungslasten sein und sind deshalb nicht unmittelbar vergleichbar. Für die Dachplanung gelten Montageanleitung, Befestigungsart und statischer Nachweis.

Vergleichstabelle Solarmodule — Technische Daten, Leistung und Garantie
SolarmodulLeistungTechnologieAbmessungenGarantieAufbauElektrisch (STC)Temperatur
#
Hersteller
Bezeichnung
PDF
η [%]
max [Wp]
min [Wp]
Klasse
Zelltyp
Technologie
Wafer
Zellen
Bifazial
Länge [mm]
Breite [mm]
Höhe [mm]
Fläche [m²]
Gewicht [kg]
Produkt [J.]
Jahr 1 [%]
Degr. [%/J.]
Ende [%]
Laufzeit [J.]
Bauart
Rahmen
Rückseite
Vmpp [V]
Impp [A]
Voc [V]
Isc [A]
Usys [V]
TK Pmax [%/K]
TK Voc [%/K]
TK Isc [%/K]
1SENEC
Solar DGT G4
Auslauf
PDF23,00460440400HalbzellenTOPConM10R108Ja1.7621.134302,0024,53099,00,4087,430Glas-GlasSchwarzTransparent34,313,4140,714,311.500---
1–1 von 1 Modulgruppen
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SENEC Solar DGT G4 ist eine bifaziale TOPCon-Doppelglas-Serie mit 440–460 Wp. Die Daten helfen bei der Einordnung bestehender Anlagen und möglicher Ersatzmodule. SENEC führt seine Solarmodulseite inzwischen ausdrücklich als Serviceportal ohne weiteren Modulvertrieb.

Das Wichtigste in Kürze
  • Fünf Leistungsklassen von 440 bis 460 Wp.
  • Einheitliches Format: 1.762 × 1.134 × 30 mm, maximal 24,5 kg.
  • 3.600/1.600 Pa Bemessungslast von 5.400/2.400 Pa Prüflast unterscheiden.
  • Ursprünglich beworben: 30 Jahre Produkt- und Leistungsgarantie, jeweils nach Bedingungen.
  • Bei Ersatz und Erweiterung zählen die genaue Variante und elektrische Kompatibilität.

Welche Daten haben die DGT-G4-Module?

Das deutsche Originaldatenblatt vom 18. Juli 2025 unterscheidet fünf Leistungsklassen. Die elektrische Nennleistung gilt unter Standard-Testbedingungen, nicht jederzeit im Betrieb auf dem Dach.

ModellLeistungWirkungsgradMPP-SpannungMPP-StromLeerlaufspannung
Solar 440N DGT G4440 Wp22,0 %33,51 V13,13 A39,85 V
Solar 445N DGT G4445 Wp22,3 %33,71 V13,20 A40,05 V
Solar 450N DGT G4450 Wp22,5 %33,91 V13,27 A40,25 V
Solar 455N DGT G4455 Wp22,8 %34,11 V13,34 A40,45 V
Solar 460N DGT G4460 Wp23,0 %34,31 V13,41 A40,65 V

Alle Varianten haben denselben Aufbau und dieselben Außenmaße. Die n-Typ-TOPCon-Halbzellen liegen zwischen zwei jeweils 2 mm starken Glasscheiben. Der Rahmen ist schwarz, die Rückseite transparent. Das maximale Modulgewicht beträgt 24,5 kg.

Die Anschlussdose hat die Schutzart IP68. Diese Angabe betrifft nicht die gesamte Dachkonstruktion und bedeutet auch nicht, dass Steckverbindungen beliebig im Wasser liegen dürfen. Montage und Leitungsführung müssen den Herstellerunterlagen entsprechen.

Was bringt die bifaziale Rückseite?

Bifaziale Module können auch Licht auf der Rückseite nutzen. Der zusätzliche Ertrag hängt aber davon ab, wie viel Licht dort tatsächlich ankommt. Ein reflektierender Untergrund, größere Montageabstände und Aufständerung können helfen; auf einem dicht belegten Ziegeldach ist der Effekt meist stärker begrenzt.

Das Datenblatt nennt für das 460-Wp-Modul unter BNPI-Messbedingungen 508 W. Dabei werden die Vorderseite mit 1.000 W/m² und die Rückseite zusätzlich mit 135 W/m² bestrahlt. 508 W sind deshalb nicht die reine Vorderseiten-Nennleistung und kein garantierter Dauerwert im Anlagenbetrieb.

Auch ein Bifazialitätsfaktor wäre kein direktes Versprechen eines gleich hohen jährlichen Mehrertrags. Für eine Ertragsprognose benötigt man die tatsächliche Montage- und Umgebungssituation.

Welche Lasten sind für die Montage maßgeblich?

Das Datenblatt trennt ausdrücklich zulässige Bemessungslasten und höhere Prüflasten. Die beiden Wertepaare dürfen nicht gleichgesetzt werden.

LastartDruckZug
Bemessungslast laut Datenblatt3.600 Pa1.600 Pa
Testlast laut Datenblatt5.400 Pa2.400 Pa

Die Angabe einer Prüflast ist keine pauschale Freigabe für dieselbe örtliche Schnee- oder Windlast. Befestigungsart, Klemmzonen, Unterkonstruktion und der projektspezifische statische Nachweis bleiben entscheidend. Das gilt auch beim Austausch eines einzelnen Moduls.

Welche Garantie wurde angeboten?

Das SENEC-Produktblatt nennt 30 Jahre Produkt- und Leistungsgarantie. Die Grafik im technischen Datenblatt zeigt 99 % im ersten Jahr und 87,4 % im Jahr 30. Dazwischen entspricht die lineare Abnahme 0,4 Prozentpunkten pro Jahr.

Diese Angaben beschreiben die zugesagte Modulleistung unter den jeweiligen Garantiebedingungen, nicht die Strommenge einer vollständigen Anlage. Installation, Meldung eines Mangels und mögliche Kostenregelungen ergeben sich aus den Vertragsunterlagen. Der Downloadbereich führt dafür separate Modulgarantiebedingungen.

Lange Garantielaufzeiten allein beweisen weder die wirtschaftliche Qualität eines Angebots noch die langfristige Erreichbarkeit eines Servicepartners. Ebenso wäre es falsch, aus dem Ende des Neugeschäfts automatisch einen Wegfall bestehender Rechte abzuleiten.

Was bedeutet der Rückzug für Bestandsanlagen?

Die aktuelle SENEC.Solar-Seite erklärt, dass dort keine Module, Erweiterungen oder Komponenten mehr vertrieben werden. Unsere Darstellung ist daher eine Bestandsdokumentation.

Eine funktionierende Anlage muss nicht allein wegen dieser Änderung ersetzt werden. Bei Minderertrag sollten zuerst die konkrete Ursache und die betroffene Komponente ermittelt werden. Verschmutzung, Verschattung, ein Wechselrichterfehler und ein Moduldefekt sind unterschiedliche Fälle.

Bei einem Austausch müssen Maße, Klemmung, Stecker, Strom und Spannung passen. Ein gleich großer Wattwert reicht als Kompatibilitätsnachweis nicht aus. Bewahren Sie deshalb das Datenblatt und die Seriennummern der ursprünglich installierten Module auf.

Erweiterung oder Ersatz fachgerecht planen

Für eine neue Anlage oder eine Erweiterung lohnt sich ein Vergleich verfügbarer Module und vollständiger Anlagenangebote. Die technische Prüfung des Bestands sollte dabei Teil der Planung sein.

Über das Formular können je nach Verfügbarkeit bis zu fünf Angebote regionaler Fachbetriebe kostenlos und unverbindlich angefragt werden. Beschreiben Sie bei einer Bestandsanlage, ob es um einen Defekt, zusätzliche Leistung oder einen vollständigen Systemwechsel geht.

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