Speicher im Überblick
Für Fronius sind 2 Speicher-Serien mit insgesamt 10 Modellen in unserem Datensatz erfasst. Die Tabelle vergleicht deren technische Daten und enthält gegebenenfalls ältere Baureihen. Verfügbarkeit, freigegebene Wechselrichter und Garantiebedingungen müssen zum konkreten Angebot passen.
| Speicher | Kapazität | Leistung | Technik | Garantie | Abmessungen | Umgebung | |||||||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
# | Hersteller | Bezeichnung | PDF | Nutzbar [kWh] | Modular | Laden [kW] | Entladen [kW] | η [%] | Chemie | Spannung | Topologie | Notstrom | Jahre | Zyklen | EOL [%] | Höhe [mm] | Breite [mm] | Tiefe [mm] | Gewicht [kg] | IP | |
| 1 | Fronius | Reserva Pro 6 SKUs | 11,90 – 31,90 | Ja | - | - | - | LiFePO4 | HV | DC-gekoppelt | Ja | 10 | k.A. | 80 | 775 – 1.575 | 579 | 449 | 126 – 306 | IP65 | ||
| 2 | Fronius | Reserva 4 SKUs | 6,31 – 15,79 | Ja | 6,6 – 16,4 | 6,6 – 16,4 | 95,0 | LiFePO4 | HV | DC-gekoppelt | Ja | 10 | 6.000 | 80 | 890 – 1.640 | 772 | 176 | 87 – 187 | IP65 | ||
Datenblätter
Fronius Stromspeicher der Reihen Reserva und Reserva Pro bieten 6,31 bis 31,9 kWh nutzbare Energie je Turm. Die DC-Batterien benötigen einen passenden Fronius-Hybridwechselrichter. Welche Größe, Leistung und Ersatzstromfunktion verfügbar ist, hängt von der konkreten Kombination ab.
- Reserva und Reserva Pro: vier beziehungsweise sechs Ausbaustufen, jeweils mit LFP-Zellen.
- Wechselrichter: Primo GEN24 Plus unterstützt nur die kleineren Konfigurationen.
- HTW-Inspektion 2026: 95,3 % SPI für Symo GEN24 10.0 Plus SC mit Reserva 12.6.
- Garantie: zehn Jahre, Leistungsgarantie zusätzlich durch Energiedurchsatz begrenzt.
- Erweiterung nach zwei Jahren ist laut Anleitungen möglich, aber mit Einschränkungen bei der nutzbaren Kapazität.
- Ersatzstrom und Schwarzstart sind im passenden Gesamtsystem möglich, keine Eigenschaft eines allein aufgestellten Batterieturms.
Welche Größen gibt es?
Reserva reicht von 6,31 bis 15,79 kWh, Reserva Pro von 11,9 bis 31,9 kWh nutzbarer Energie je Turm. Beide nutzen Lithium-Eisenphosphat-Zellen, kurz LFP. Die Pro-Reihe bietet größere Kapazitäten und einen höheren zulässigen Strom.
| Reihe | Modelle | Module je Turm | Nutzkapazität je Turm | Maximaler Strom |
|---|---|---|---|---|
| Reserva | 6.3, 9.5, 12.6, 15.8 | 2–5 | 6,31–15,79 kWh | 32 A |
| Reserva Pro | 12.0, 16.0, 20.0, 24.0, 28.0, 32.0 | 3–8 | 11,9–31,9 kWh | 50 A |
Die detaillierten Maße und Gewichte stehen in der Datentabelle oben. Reserva ist mit 176 mm Tiefe schmaler, Reserva Pro benötigt 449 mm. Für die Stellfläche zählen zusätzlich die vorgeschriebenen Abstände und der Zugang für den Fachbetrieb.
Reserva wurde 2025 vorgestellt. Die inzwischen angebotene Reserva Pro ergänzt größere Wohngebäude und gewerbliche Anwendungen. Fronius nennt für die Pro europäische Zell- und Modulfertigung. Daraus folgt keine entsprechende Herkunftsaussage für jede andere Fronius-Batterie.
Die passende Kapazität richtet sich nach dem Verbrauch außerhalb der Solarstunden und den verfügbaren Überschüssen. Eine größere Batterie spart nicht automatisch mehr Geld, wenn sie selten voll geladen oder entladen wird. Zur ersten Auslegung eignet sich der Speichergrößen-Rechner.
Welche Wechselrichter sind kompatibel?
Reserva und Reserva Pro arbeiten mit freigegebenen Primo GEN24 Plus, Symo GEN24 Plus und Verto Plus. Die Baureihenbezeichnung allein reicht nicht: Beim einphasigen Primo sind größere Batterietürme ausgeschlossen.
| Wechselrichterfamilie | Reserva | Reserva Pro |
|---|---|---|
| Primo GEN24 Plus | 6.3 und 9.5 | 12.0, 16.0 und 20.0 |
| Symo GEN24 Plus | 6.3 bis 15.8 | 12.0 bis 32.0 |
| Verto Plus | 6.3 bis 15.8 | 12.0 bis 32.0 |
Die Zuordnung stammt aus dem Fronius-Systemblatt. Modellvariante, Softwarestand und länderspezifische Freigabe müssen bei der Planung zusätzlich passen. Ein GEN24 ohne freigeschaltete Speicherfunktion ist nicht ohne Weiteres einem GEN24 Plus gleichzusetzen.
An verschiedenen Fronius-Hybridwechselrichtern sind umgekehrt auch freigegebene Drittbatterien möglich, beispielsweise bestimmte BYD Battery-Box-Systeme. Wer einen solchen Wechselrichter besitzt, muss deshalb nicht zwingend eine Fronius-Batterie nachrüsten.
Welche Leistung und Effizienz sind möglich?
Beim GEN24 kann der Wechselrichter die Batterieleistung deutlich stärker begrenzen. Für Reserva Pro weist das Systemblatt konkrete nominale DC-Werte je Kombination aus, beispielsweise 17,71 kW für Pro 20.0 am Verto Plus 20. Die bloße Multiplikation von Nennspannung und Maximalstrom ersetzt keine Freigabe oder Messung des Gesamtsystems.
Bis zu vier passende Türme können parallel betrieben werden. Bei Reserva fordert Fronius gleiche Modulzahlen und begrenzt den gemeinsamen Ausgangsstrom weiterhin auf 32 A. Vier Türme vervierfachen daher nicht die verfügbare Leistung. Parallelbetrieb sollte von Anfang an einschließlich Verkabelung und Regelung geplant werden.
Der angegebene Batteriewirkungsgrad der Reserva beträgt 95 % bei den Datenblattbedingungen. Für die Pro steht im hier hinterlegten Datenblatt kein entsprechender Wert. Diesen Wert übertragen wir deshalb nicht zwischen den Reihen. Auch Batteriewirkungsgrad und Effizienz des gesamten Speichersystems sind unterschiedliche Kennzahlen.
Wie schneidet Fronius im HTW-Test ab?
Der System Performance Index bewertet die Effizienz unter dem jeweiligen Referenzszenario. Die HTW/aquu-Ergebnisse beziehen sich auf die geprüfte Hardware und Software, nicht auf jede Reserva-Größe oder die Reserva Pro. Sie belegen auch keine bestimmte spätere Lebensdauer.
Bei der Bewertung gehören Teillastverluste, Regelung und Standby gemeinsam ins Bild. Ein einzelner Spitzenwirkungsgrad reicht dafür nicht. Unser Stromspeicher-Test erklärt die Prüfklassen und die Grenzen des Vergleichs.
Was gilt für die Garantie?
Die Batteriebedingungen DE_0326 gelten für Käufe ab 1. Oktober 2026. Sie nennen zehn Jahre ab sechs Monaten nach Fronius-Erstauslieferung. Für frühere Käufe zählt die damals gültige Fassung.
| Modell | Durchsatzgrenze der Leistungsgarantie in Deutschland |
|---|---|
| Reserva 6.3 | 19,69 MWh |
| Reserva 9.5 | 29,59 MWh |
| Reserva 12.6 | 39,38 MWh |
| Reserva 15.8 | 49,28 MWh |
| Reserva Pro 12.0 | 53,57 MWh |
| Reserva Pro 16.0 | 71,43 MWh |
| Reserva Pro 20.0 | 89,29 MWh |
| Reserva Pro 24.0 | 107,15 MWh |
| Reserva Pro 28.0 | 125,01 MWh |
| Reserva Pro 32.0 | 142,87 MWh |
Die Leistungsgarantie sichert 80 % Restkapazität bis zum zeitlichen oder durchsatzbezogenen Ende, je nachdem, was zuerst eintritt. Ein vorzeitiges Unterschreiten der Kapazitätsgrenze ist nicht einfach das reguläre Garantieende. Produktmängel und Kapazitätsverlust sind getrennte Garantiegegenstände.
Eine Solar.web-Registrierung verlangt diese Batteriefassung nicht. In Deutschland gilt Garantie Plus mit definierten Arbeits- und Standardversandkosten; Anfahrt und weitere Zusatzkosten sind ausgenommen. Notwendige Updates, ordnungsgemäßer Betrieb und unverzügliche Mängelmeldung bleiben wichtig. Unterlassene Ladung innerhalb von 14 Tagen bei 0 % Ladezustand kann zum Ausschluss darauf beruhender Schäden führen. Gesetzliche Verkäuferansprüche bleiben unberührt.
Die im Reserva-Datenblatt genannten 6.000 Zyklen beziehen sich dagegen auf eine erwartete Lebensdauer bei 60 % Restkapazität und bestimmten Prüfbedingungen. Diese Erwartung ist keine Garantie von 6.000 uneingeschränkten Vollzyklen.
Kann die Batterie später erweitert werden?
Für Reserva nennt die Anleitung außerdem weniger als 300 Lade-/Entladezyklen als Voraussetzung zur Erweiterung mit voller Kapazitätsnutzung. Die Reserva-Pro-Anleitung beschreibt ebenfalls die spätere Erweiterung mit eingeschränktem nutzbarem Gesundheitszustand der Batterie, dem State of Health.
Der Fachbetrieb muss die baureihenspezifischen Vorgaben, den Ladezustandsabgleich und die maximal freigegebene Modulzahl beachten. Ein neues Modul stellt die ursprüngliche Kapazität der alten Module nicht wieder her. Wer eine Erweiterung plant, sollte diese Möglichkeit bereits im Erstangebot konkret benennen.
Was gilt für Aufstellort und Ersatzstrom?
Die Anleitung nennt für Reserva zwischen −20 und −10 °C beispielsweise nur 2,5 A Ladestrom statt 32 A. Eine zulässige Außentemperatur bedeutet somit nicht volle Ladeleistung bei Frost. Planung und Montage gehören in die Hände eines Fachbetriebs.
Schwarzstart und Ersatzstrom sind im passenden Gesamtsystem möglich. Für Full Backup benötigt die Anlage geeignete Umschalttechnik. Laut Fronius-Backup-Übersicht schaltet der Backup Switch manuell, der Backup Controller automatisch. Phasen und Leistung hängen vom Wechselrichter ab; eine pauschale Grenze von 10 kW oder eine Zusage „immer dreiphasig“ wäre falsch.
PV Point kann bei geeigneten GEN24-Geräten ausgewählte Verbraucher einphasig mit bis zu 3 kW versorgen, bei genügend Solarleistung auch ohne Batterie. Verto Plus bietet diese Funktion nicht; Symo GEN24 3–5 kW Plus unterstützt dagegen kein Full Backup. Nach vollständiger Abschaltung oder Tiefentladeschutz kann ein manueller Start entsprechend der Anleitung nötig sein.
Was braucht der Energiekosten-Assistent?
Die aktuellen Solar.web-Voraussetzungen unterscheiden allgemeine Nutzung und Netzladung in Deutschland. Für Letztere nennt Fronius GEN24 Plus oder Verto Plus ab Firmware 1.36.5, einen Smart Meter IP ab 3.0.0-0002 und die MQTT-Verbindung zum primären Zähler. Ohne Netzladung gelten diese zusätzlichen Anforderungen laut FAQ nicht.
Zusätzliches Laden aus dem Netz erhöht den Batteriedurchsatz und verursacht Verluste. Tarifabstände, Abonnement und Verschleiß müssen deshalb in die Rechnung einfließen. Die technische Konfiguration und das Messkonzept sollte der Fachbetrieb prüfen, insbesondere damit kein zuvor aus dem Netz geladener Strom unzulässig als Solarstrom vergütet wird.
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Über das Formular unter diesem Artikel können Sie kostenlos und unverbindlich Angebote anfragen. Je nach Region, Projekt und verfügbaren Partnern sind bis zu fünf Fachbetriebe möglich. Eine bestimmte Marke oder Anzahl an Angeboten ist nicht garantiert.
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