FoxESS Stromspeicher: Modelle, HTW-Test und Garantie

Jens Burkhardt
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Aktualisiert: 6. Oktober 2026
Jens Burkhardt

Speicher im Überblick

Für FoxESS sind 7 Speicher-Serien mit insgesamt 34 Modellen in unserem Datensatz erfasst. Die Tabelle vergleicht deren technische Daten und enthält gegebenenfalls ältere Baureihen. Verfügbarkeit, freigegebene Wechselrichter und Garantiebedingungen müssen zum konkreten Angebot passen.

Vergleichstabelle Batteriespeicher — Kapazität, Leistung, Garantie
SpeicherKapazitätLeistungTechnikGarantieAbmessungenUmgebung
#
Hersteller
Bezeichnung
PDF
Nutzbar [kWh]
Modular
Laden [kW]
Entladen [kW]
η [%]
Chemie
Spannung
Topologie
Notstrom
Jahre
Zyklen
EOL [%]
Höhe [mm]
Breite [mm]
Tiefe [mm]
Gewicht [kg]
IP
1FoxESS
EQ5000-P
8 SKUs
PDF9,94 – 44,73Ja4,5 – 20,24,5 – 20,295,0LiFePO4HVDC-gekoppeltJa-k.A.k.A.386 – 1.35257038085 – 372IP65
2FoxESS
EK12 / Plus
4 SKUs
PDF10,37 – 41,47Ja11,511,595,0LiFePO4HVDC-gekoppeltJa10k.A.8064071018598 – 392IP65
3FoxESS
EK11
4 SKUs
PDF9,32 – 37,30Ja10,410,495,0LiFePO4HVDC-gekoppeltJa105.0008062571014799 – 396IP65
4FoxESS
EQ5000
5 SKUs
PDF8,86 – 26,57Ja6,4 – 19,26,4 – 19,295,0LiFePO4HVDC-gekoppeltJa106.00080375 – 91557038097 – 271IP65
5FoxESS
EK6 / Plus
4 SKUs
PDF5,18 – 20,74Ja5,85,895,0LiFePO4HVDC-gekoppeltJa10k.A.8064038018551 – 204IP65
6FoxESS
EK5
4 SKUs
PDF4,66 – 18,65Ja5,25,295,0LiFePO4HVDC-gekoppeltJa105.0008062538014751 – 202IP65
7FoxESS
EQ3300
5 SKUs
PDF5,76 – 17,28Ja6,4 – 19,26,4 – 19,295,0LiFePO4HVDC-gekoppeltJa10k.A.80380 – 92057038075 – 219IP65
1–7 von 7 Speicher-Serien
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Datenblätter

FoxESS bietet einzelne EK-Batterien und modulare EQ-Stapelspeicher für PV-Anlagen an. Die hier erfassten sieben Reihen reichen vom älteren EK5 bis zum aktuellen EQ5000-P. Entscheidend sind die konkrete Modellgeneration, die nutzbare Kapazität und der passende Wechselrichter – nicht allein der Markenname oder ein Testsieger-Siegel.

Das Wichtigste in Kürze
  • Klassische EK-/EQ-Batterien: 90 % Entladetiefe, Nennenergie nicht als vollständig nutzbare Energie ausgeben.
  • EQ5000-P: eigene Generation mit 4,97 kWh je Modul und 100 % DoD, nicht mit EQ5000 gleichsetzen.
  • EQ-Modulzahl: M-Master mitzählen, weil auch dieser Batteriezellen enthält.
  • HTW 2026: 97,0 % SPI für PQ-H3-Ultra-10.0 mit EQ3300-5, kein markenweites Testurteil.
  • Garantie: neben Laufzeit und Restkapazität auch Durchsatz, Registrierung, Internet und Erweiterungsfristen prüfen.

Wie unterscheiden sich Nennenergie und nutzbare Kapazität?

Die klassischen EK- und EQ-Datenblätter nennen eine Nennenergie und 90 % Entladetiefe. Ein EK12 mit 11,52 kWh Nennenergie bietet daraus rechnerisch 10,368 kWh im vorgesehenen Ladefenster, also rund 10,37 kWh. Die Tabelle am Seitenanfang verwendet diese berechnete DC-Nutzkapazität, nicht ungeprüft den größeren Nennwert.

Die Rechnung lautet Nennenergie × Entladetiefe. Sie ist keine Labormessung und sagt nicht, wie viel Wechselstrom nach Batterie- und Wechselrichterverlusten im Haushalt ankommt. Auch Alterung, Temperatur und Einstellungen können die tatsächlich entnehmbare Energie verändern. Beim EQ5000-P nennt der Hersteller dagegen 100 % DoD; dort fallen Nennenergie und rechnerisches Ladefenster zusammen.

Welche EK-Batterien sind erfasst?

EK-Batterien sind einzelne Gehäuse, die laut Datenblatt bis zu vierfach parallel erweitert werden können. Aktuelle EK6-/EK12-Unterlagen nennen auch Bodenmontage, nicht nur Wandmontage.

Batterie, eine EinheitNennenergieRechnerisch nutzbar bei 90 % DoDNennspannungMax. Strom je Einheit
EK55,18 kWh4,66 kWh192 V27 A
EK6 / Plus5,76 kWh5,18 kWh192 V30 A
EK1110,36 kWh9,32 kWh384 V27 A
EK12 / Plus11,52 kWh10,37 kWh384 V30 A

Die aktuellen Datenblätter vom Juni 2026 heißen EK6 beziehungsweise EK12, führen in der Modellzeile aber EK6 Plus beziehungsweise EK12 Plus. Deshalb muss das Angebot die genaue Revision benennen. Die äußeren Maße bleiben dort 380 × 640 × 185 mm für EK6 und 710 × 640 × 185 mm für EK12; Gewichte 51 beziehungsweise 98 kg mit Herstellertoleranz.

Vier EK12 ergeben 46,08 kWh Nennenergie und rechnerisch 41,47 kWh nutzbare DC-Energie. Daraus folgt nicht automatisch der vierfache zulässige Strom am Wechselrichter. Parallelschaltung, Verbindungsbox, Leitungsgrenzen und Wechselrichter müssen zusammen freigegeben sein.

EK5 und EK11 bleiben in unserem Bestand als ältere dokumentierte Modelle erhalten. Aus dem Fehlen auf einer Produktübersicht lässt sich keine verbindliche Auslauferklärung ableiten. Die aktuellen Downloadfilter führen die Modellnamen weiterhin. Lieferbarkeit und Garantie sind anhand des konkreten Angebots zu prüfen.

Wie sind EQ3300 und EQ5000 aufgebaut?

Die klassischen EQ-Türme enthalten einen zellhaltigen M-Master und weitere S-Batteriemodule. L2 bedeutet insgesamt zwei Batteriemodule, L6 insgesamt sechs – nicht ein beziehungsweise fünf Module.

KonfigurationModule gesamtNennenergieRechnerisch nutzbar, 90 % DoD
EQ3300-L226,40 kWh5,76 kWh
EQ3300-L339,60 kWh8,64 kWh
EQ3300-L4412,80 kWh11,52 kWh
EQ3300-L5516,00 kWh14,40 kWh
EQ3300-L6619,20 kWh17,28 kWh
EQ5000-L229,84 kWh8,86 kWh
EQ5000-L6629,52 kWh26,57 kWh

Beim EQ3300 korrigiert das aktuelle Datenblatt auch die mechanischen Werte: L2 ist 380 mm hoch und wiegt 75 kg, L6 ist 920 mm hoch und wiegt 219 kg. Die früheren 375/915 mm und 82,2/226,2 kg stammen aus einer älteren Fassung. Das aktuelle EQ3300-Datenblatt ist direkt in der Tabelle verlinkt.

EQ5000 bleibt als eigene ältere Baureihe dokumentiert. Dessen 4,92-kWh-Module dürfen nicht mit EQ3300-Modulen oder der neuen P-Generation gleichgesetzt werden. Der gleiche Gehäusegrundriss ist kein Kompatibilitätsnachweis.

Was ist beim neuen EQ5000-P und Power Cube anders?

EQ5000-P verwendet 4,97-kWh-Module mit 100 % DoD. Zwei bis neun Module ergeben 9,94 bis 44,73 kWh Nennenergie. Spannung, Ausbaugrenzen und Maße unterscheiden sich vom klassischen EQ5000: L2 beginnt beispielsweise bei 89,6 V und 386 mm Höhe statt 128 V und 375 mm.

Unsere Tabelle enthält die acht P-Konfigurationen separat. Grundlage ist das Produktblatt vom Juli 2026. Die Durchsatzzusage des älteren EQ5000 mit 4,92 kWh je Modul wird nicht automatisch auf diese neue Generation übertragen.

Power Cube ist wiederum ein integriertes System mit eigener HQ3-M-Wechselrichterfamilie und Gateway. Das Power-Cube-Datenblatt mit EQ3300 beschreibt einen anderen Aufbau mit S-(w)-Modulen und IP66. Die klassischen EQ3300-Lx-Turmmaße und das HTW-Ergebnis des PQ-H3-Ultra gelten dafür nicht automatisch.

Auch größere Reihen wie DQ6.6 und CQ-Produkte gehören zum inzwischen erweiterten Sortiment. Unsere sieben Batteriereihen sind daher kein vollständiger Katalog sämtlicher FoxESS-Systeme. Für die Auswahl hilft zunächst eine zum Verbrauch passende Speichergröße, bevor maximale Ausbaustufen verglichen werden.

Welcher Wechselrichter und welche Aufstellung sind erforderlich?

Die einzeln erfassten Batterien besitzen keinen integrierten Wechselrichter. Sie benötigen eine ausdrücklich freigegebene Kombination aus Batterierevision, Wechselrichter, Firmware und Modulanzahl. Eine allgemeine Liste von Wechselrichterfamilien ersetzt diese Freigabe nicht.

Eine vorhandene PV-Anlage eines anderen Herstellers schließt eine Nachrüstung nicht grundsätzlich aus: Je nach zugelassenem Systemaufbau kann ein zusätzlicher Batteriewechselrichter beziehungsweise ein AC-fähiger Hybridwechselrichter die Speicheranbindung übernehmen. Die FoxESS-Batterie lässt sich aber nicht allein wegen passender Spannung direkt mit jedem vorhandenen Wechselrichter verbinden.

Auch Ersatzstrom, Schwarzstart und dynamische Tarife sind Eigenschaften der vollständigen Anlage. Eine passive Batterie allein versorgt keine Haushaltssteckdose. Benötigte EPS-Hardware, Verbraucheraufteilung, Startleistung und solare Nachladung müssen zum gewählten Wechselrichter passen.

Für die klassischen Geräte nennt FoxESS IP65 sowie Laden von 0 bis +55 °C und Entladen von −10 bis +55 °C. Neuere Unterlagen erlauben mit aktivierter optionaler Vorheizung auch niedrigere Temperaturen bis −25 °C. Das ist keine Zusage, dass jedes Gerät diese Funktion besitzt. Zudem begrenzt die geprüfte Leistungsgarantie den Betrieb auf −10 bis +50 °C. Technischer Betriebsbereich und Garantiebedingung sind also nicht identisch.

Was sagt der HTW-Test 2026 wirklich aus?

In der Stromspeicher-Inspektion 2026 von HTW Berlin und aquu erreicht PQ-H3-Ultra-10.0 mit EQ3300-5 einen SPI von 97,0 % und damit den ersten Platz der 10-kW-Klasse. Die Studie ordnet diese Kombination der Effizienzklasse A zu.

Der SPI bewertet die wirtschaftliche Wirkung der Systemverluste unter Referenzbedingungen. Er ist weder gleichbedeutend mit dem Batteriewirkungsgrad noch eine Zusage, dass 97 % jeder geladenen Kilowattstunde wieder im Haus ankommen. Ein anderes FoxESS-Gerät, eine andere Batteriegröße oder ein anderes Verbrauchsprofil können anders abschneiden.

Die Studie misst bei der getesteten Kombination außerdem 4 W Bereitschaftsverbrauch und 97,1 % Batteriewirkungsgrad. Diese Werte werden nicht pauschal in alle Datenbankserien oder pro Batteriemodul übernommen. Für andere Konfigurationen bleiben die jeweiligen Herstellerwerte maßgeblich; deren Größer- beziehungsweise Größergleichzeichen dürfen nicht als exakter Messwert verstanden werden.

Wie Laborprüfung und praxisbezogener Systemvergleich zusammenhängen, erklärt unser Stromspeicher-Test. Ein gutes Effizienzergebnis ersetzt weder eine passende Dimensionierung noch die Prüfung der Garantie.

Welche Durchsatzgrenzen nennt die Garantie?

Die deutschen EK-/EQ-Bedingungen nennen 80 % der anfänglichen Nennenergie, nicht 80 % eines frei gewählten Nutzkapazitätswerts. Neben der Zeitgrenze gilt ein Energie-Durchsatzlimit; die zuerst erreichte Grenze entscheidet.

Modellbezug im GarantiedokumentNennenergieGenannter Durchsatz
EK5, eine Einheit5,18 kWh13,99 MWh
EK6, eine Einheit5,76 kWh15,55 MWh
EK11, eine Einheit10,36 kWh27,97 MWh
EK12, eine Einheit11,52 kWh31,10 MWh
EQ3300, Modulbezug3,20 kWh9,28 MWh
EQ5000, Modulbezug4,92 kWh14,29 MWh

Die EQ-Werte passen zur Energie eines einzelnen Moduls, nicht zur Nennenergie eines vollständigen Turms. Eine pauschale Serienzahl würde deshalb den Eindruck eines zu niedrigen Gesamtdurchsatzes erwecken. Unsere Datentabelle zeigt dafür keinen irreführenden einheitlichen Systemwert; die konkrete Zusage gehört ins Angebot.

Durchsatz geteilt durch Nennenergie ergibt bei EK ungefähr 2.700, bei EQ ungefähr 2.900 nominale Vollzyklus-Äquivalente. Bezogen auf ein 90-%-Ladefenster sind das rechnerisch etwa 3.000 beziehungsweise 3.220 solcher Entladevorgänge. Diese eigene Umrechnung ist keine zusätzliche Zyklenzusage.

Ebenso sind ältere Datenblattwerte von 5.000 beziehungsweise 6.000 Zyklen nicht automatisch garantierte Zyklen. Neuere Juni-Datenblätter führen diese Zahl nicht mehr. Eine Aussage wie „die Garantie deckt genau die Hälfte der Lebensdauer“ wäre daher sachlich zu weitgehend.

Welche weiteren Garantiebedingungen sind wichtig?

Die EK-Bedingungen nennen 120 Monate ab Installation, höchstens 126 Monate ab Herstellung. Garantiegeber ist FOXESS CO., LTD. in China. Der B2B-Schwerpunkt im Eingangstext steht neben Endkundenregelungen; daraus sollte keine vorbehaltlose direkte Endkundenzusage abgeleitet werden.

Das Monitoring muss binnen sechs Monaten aktiviert sein. Offlinezeiten dürfen sechs Monate in zwölf Monaten nicht überschreiten; Ansprüche sind außerdem binnen drei Monaten seit der letzten Onlineverbindung geltend zu machen. Fernupdates gehören zu den Voraussetzungen.

Für das Garantiezertifikat widersprechen sich die Zeitbezüge: Abschnitt 3 nennt 36 Monate ab Herstellung, Abschnitt 9.2 ab Installation. Sinnvoll ist deshalb eine Registrierung unmittelbar nach Inbetriebnahme mit schriftlicher Bestätigung.

Die EQ-Bedingungen enthalten dieselben Fristthemen. Beide Dokumente sehen Kapazitätserweiterungen ausdrücklich innerhalb von zwölf Monaten vor. Reparatur-/Austauschkosten sind nicht pauschal eingeschlossen; Ersatz verlängert die Laufzeit nicht. Gesetzliche Mängelrechte gegenüber dem Verkäufer bleiben davon getrennt.

Lassen Sie die für das tatsächlich angebotene Modell gültige Fassung, den Serviceweg und mögliche Zusatzkosten bestätigen. Eine Installationsfirma in Deutschland ist nicht automatisch selbst Garantiegeberin des Batterieherstellers.

FoxESS-Angebote sinnvoll vergleichen

Ein aussagekräftiges Angebot benennt die genaue Batterie- und Wechselrichterrevision, Nennenergie und Nutzkapazität, freigegebene Erweiterungen sowie Ersatzstrom- und Garantieumfang. Vergleichen Sie gleichartige Konfigurationen; ein größerer Nennwert oder ein Testlogo allein macht ein Angebot nicht besser.

Über die Anfrage unter dem Artikel können Sie kostenlos und unverbindlich bis zu fünf Angebote regionaler Fachbetriebe vergleichen. Anzahl, Verfügbarkeit und angebotene Marken hängen von Region, Projekt und Partnerbetrieben ab. Ein bestimmtes FoxESS-System ist nicht garantiert.

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