Speicher im Überblick
Für FENECON sind 5 Speicher-Serien mit insgesamt 23 Modellen in unserem Datensatz erfasst. Die Tabelle vergleicht deren technische Daten und enthält gegebenenfalls ältere Baureihen. Verfügbarkeit, freigegebene Wechselrichter und Garantiebedingungen müssen zum konkreten Angebot passen.
| Speicher | Kapazität | Leistung | Technik | Garantie | Abmessungen | Umgebung | |||||||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
# | Hersteller | Bezeichnung | PDF | Nutzbar [kWh] | Modular | Laden [kW] | Entladen [kW] | η [%] | Chemie | Spannung | Topologie | Notstrom | Jahre | Zyklen | EOL [%] | Höhe [mm] | Breite [mm] | Tiefe [mm] | Gewicht [kg] | IP | |
| 1 | Fenecon | Home 20 5 SKUs | 14,00 – 168,00 | Ja | 11,2 – 20,0 | 11,2 – 20,0 | - | LiFePO4 | HV | DC-gekoppelt | Ja | 10 | 6.000 | 70 | 1.120 – 2.550 | 506 | 401 | 187 – 1.948 | IP55 | ||
| 2 | Fenecon | Home 30 5 SKUs | 14,00 – 168,00 | Ja | 11,2 – 29,9 | 11,2 – 29,9 | - | LiFePO4 | HV | DC-gekoppelt | Ja | 10 | 6.000 | 70 | 1.120 – 2.550 | 506 | 401 | 187 – 1.948 | IP55 | ||
| 3 | Fenecon | Home 10 5 SKUs | 11,20 – 156,80 | Ja | 7,2 – 10,0 | 7,2 – 10,0 | - | LiFePO4 | HV | DC-gekoppelt | Ja | 10 | 6.000 | 70 | 977 – 2.407 | 506 | 401 | 157 – 1.828 | IP55 | ||
| 4 | Fenecon | Home 15 5 SKUs | 11,20 – 156,80 | Ja | 7,2 – 15,0 | 7,2 – 15,0 | - | LiFePO4 | HV | DC-gekoppelt | Ja | 10 | 6.000 | 70 | 977 – 2.407 | 506 | 401 | 157 – 1.828 | IP55 | ||
| 5 | Fenecon | Home 6 3 SKUs | 11,20 – 39,20 | Ja | 5,4 – 6,0 | 5,4 – 6,0 | - | LiFePO4 | HV | DC-gekoppelt | Ja | 10 | 6.000 | 70 | 977 – 2.407 | 506 | 401 | 157 – 457 | IP55 | ||
Datenblätter
FENECON Home kombiniert einen separaten Hybridwechselrichter mit einem oder mehreren Batterietürmen und dem Energiemanagement FEMS. Die fünf erfassten Serien nutzen LFP-Batteriemodule mit 2,8 kWh nutzbarer Kapazität. Sie unterscheiden sich unter anderem bei Wechselrichterleistung, PV-Eingängen und maximaler Modulzahl je Turm.
Die Bezeichnung All-in-One steht hier für ein abgestimmtes Systempaket, nicht für ein einziges Gehäuse. PV-Module können direkt am Hybridwechselrichter angeschlossen werden. Auch eine AC-Nachrüstung mit vorhandener PV-Erzeugung ist vorgesehen; deren Erfassung und Einbindung muss zum Anlagenaufbau passen.
- Home 6/10/15 reicht von 8,4 bis 156,8 kWh nutzbar, Home 20/30 von 14 bis 168 kWh.
- Ein großer Wechselrichter allein garantiert keine hohe Batterieleistung: Auch Modulzahl, Ladezustand und Temperatur begrenzen sie.
- FEMS-Basisfunktionen sind enthalten, zusätzliche Steuerungs- und Tarif-Apps können kostenpflichtig sein.
- Ersatzstrom ist integriert; eine AVU erweitert die Verbraucherumschaltung, nicht die verfügbare Batterieleistung.
- Zehn Jahre Produktgarantie und zwölf Jahre beziehungsweise 6.000 Vollzyklen Kapazitätsgarantie sind getrennte Zusagen.
Welche Unterschiede gibt es zwischen Home 6, 10 und 15?
Home 6, 10 und 15 erlauben drei bis vierzehn Module je Einzelturm. Der Hybridwechselrichter bestimmt die obere Leistungsgrenze; kleine Batteriekonfigurationen erreichen diese noch nicht. Die folgenden Beispiele beruhen auf dem aktuellen Produktblatt.
| Serie | Türme × Module | Nutzbare Kapazität | DC-Nennleistung laut Tabelle | Batteriegewicht |
|---|---|---|---|---|
| Home 6 | 1 × 4 | 11,2 kWh | 5,4 kW | 157 kg |
| Home 6 | 1 × 14 | 39,2 kWh | 6,0 kW | 457 kg |
| Home 10 | 1 × 4 | 11,2 kWh | 7,2 kW | 157 kg |
| Home 10 | 4 × 14 | 156,8 kWh | 10,0 kW | 1.828 kg |
| Home 15 | 1 × 4 | 11,2 kWh | 7,2 kW | 157 kg |
| Home 15 | 4 × 14 | 156,8 kWh | 15,0 kW | 1.828 kg |
Die Leistungswerte sind Herstellerangaben bei Nennspannung, keine garantierte Dauerleistung bei jedem Ladezustand. Ein Home 15 mit vier Modulen liefert deshalb nicht automatisch 15 kW aus der Batterie. Bei gleicher kleiner Batterie bringt der größere Wechselrichter zunächst keinen entsprechenden Sprung der Batterieleistung.
Home 6 besitzt zwei, Home 10 und 15 jeweils drei MPP-Tracker für die PV-Anbindung. Die Batteriegewichte enthalten nicht den zusätzlichen Wandwechselrichter mit 23 beziehungsweise 25 kg. Quelle: Produktblatt Home 6/10/15, Juli 2026.
Mehrere Türme müssen gleich viele Module besitzen; nicht jede rechnerische Kombination ist in der Konfigurationstabelle freigegeben. Dort beginnen zwei Türme bei je acht, drei bei je elf und vier bei je zwölf Modulen. Die dynamische Tabelle am Seitenanfang enthält eine Auswahl, nicht alle möglichen Ausbauten.
Wann kommen Home 20 und Home 30 infrage?
Home 20 und 30 sind auf höhere Leistungen und größere PV-Anlagen ausgelegt. Ein Turm umfasst fünf bis fünfzehn Module. Der Home 30 trägt seinen gerundeten Produktnamen, seine maximale Wechselrichterleistung beträgt laut aktuellem Datenblatt aber 29,9 kW.
| Serie | Türme × Module | Nutzbare Kapazität | DC-Leistung, begrenzt auf Gerätehöchstwert | Batteriegewicht |
|---|---|---|---|---|
| Home 20 | 1 × 5 | 14,0 kWh | 11,2 kW | 187 kg |
| Home 20 | 4 × 15 | 168,0 kWh | 20,0 kW | 1.948 kg |
| Home 30 | 1 × 5 | 14,0 kWh | 11,2 kW | 187 kg |
| Home 30 | 4 × 15 | 168,0 kWh | 29,9 kW | 1.948 kg |
Das Produktblatt Home 20/30, Juli 2026 rundet in der Konfigurationstabelle auf 30,0 kW, nennt bei den Gerätehöchstwerten jedoch 29,9 kW. Unsere Übersicht überschreitet diese Grenze nicht. Die Wechselrichter wiegen zusätzlich 48 beziehungsweise 54 kg und besitzen zwei beziehungsweise drei MPP-Tracker.
Große Speicherkapazität ist kein Selbstzweck. Entscheidend sind verschiebbarer Verbrauch, verfügbare PV-Überschüsse und die Leistung gleichzeitig betriebener Verbraucher. Der Speichergrößen-Rechner hilft bei einer ersten Einordnung; die maximale Ausbaustufe ist keine Empfehlung für ein gewöhnliches Einfamilienhaus.
Welche Generation und welcher Aufstellort passen?
Die aktuellen Produktblätter nennen 2,87 kWh nominal und 2,8 kWh nutzbar je Modul. Für dessen Gewicht stehen dort 29,6 kg, in der Betriebsanleitung gerundet 30 kg. Die Konfigurationstabellen berücksichtigen zudem Sockel und Systemkomponenten. Unsere Gewichtsangaben beziehen sich auf den Batterieaufbau; die Maße in der Datentabelle auf jeweils einen Turm, nicht die gesamte Stellfläche mehrerer Türme.
IP55 ist keine Freigabe für ungeschützte Aufstellung bei jedem Wetter. Die Hersteller-FAQ erlaubt einen überdachten Außenstandort; Sonne, Feuchtigkeit, Belüftung und Montageabstände bleiben zu beachten. Die Juli-Produktblätter nennen −20 bis +50 °C für die Aufstellung und −20 bis +55 °C für die Batterie, optimal +15 bis +30 °C. Außerhalb des optimalen Bereichs wird die Leistung reduziert.
Einzelne Anleitungsfassungen enthalten abweichende Temperaturgrenzen, insbesondere für Home 20/30 und zusätzliche Parallelboxen. Der Fachbetrieb muss deshalb die Freigabe für die gelieferten Komponenten und den konkreten Standort bestätigen. Aus der allgemeinen Tabellenangabe folgt keine uneingeschränkte Ladefähigkeit bei −20 °C.
Spätere Erweiterungen sind vorgesehen. Laut Home-20/30-Anleitung gibt es dafür keine feste zeitliche Grenze; Ladezustände müssen jedoch angeglichen und die Inbetriebnahme erneut dokumentiert werden. Alterungsunterschiede können die zusätzlich nutzbare Kapazität begrenzen. Erweiterbarkeit ersetzt keine Prüfung der konkreten Modulkompatibilität.
Was ist bei FEMS enthalten und was kostet extra?
FEMS bringt Eigenverbrauchsoptimierung, netzdienliche Beladung und lesende Schnittstellen bereits mit. Auf OpenEMS aufzubauen bedeutet aber nicht, dass jede FEMS-Erweiterung kostenlos oder vollständig quelloffen ist.
| Funktion | Einordnung laut Hersteller |
|---|---|
| Eigenverbrauchsoptimierung und netzdienliche Beladung | Bei Home enthalten |
| Modbus/TCP und REST/JSON, lesend | Kostenlose Basisfunktionen |
| Dynamischer Stromtarif | Optionale Erweiterungs-App |
| Wallbox-, Wärme- und externe PV-Einbindung | Passende App und kompatible Hardware prüfen |
| Schreibzugriff für externe Steuerungen | Optionaler Zugriff, Lizenzumfang prüfen |
FENECON beschreibt Erweiterungs-Apps grundsätzlich als einmaligen Kauf; daneben gibt es kostenlose Erweiterungen wie Shelly DIY. Deshalb ist weder „alle Apps kosten extra“ noch „Open Source bedeutet alles inklusive“ zutreffend. App-Lizenzen, Zusatzhardware und Einrichtung sollten separat im Angebot stehen. Die App-Übersicht zeigt den jeweiligen Funktionsumfang.
Die Tarif-App nutzt je nach Einbindung tatsächliche Anbieterpreise oder Börsenpreise über ENTSO-E; beides ist nicht automatisch derselbe Endkundenpreis. Anbieterwechsel und zeitvariable Netzentgelte müssen korrekt eingerichtet werden. Lokaler Speicherbetrieb ist möglich, aktuelle Online-Tarifdaten und Fernüberwachung benötigen jedoch eine Datenverbindung. Sicherheitsrelevante Updates bleiben auch bei lokalem Betrieb zu beachten.
Wie funktioniert der Ersatzstrom?
Die optionale AVU schaltet die Verbraucher zwischen Netz und Ersatzstrompfad um. Sie erlaubt im normalen Netzbetrieb höhere Verbraucherleistungen, ohne damit die Leistung während des Stromausfalls zu erhöhen. Laut aktueller AVU-Übersicht gibt es die AVU 63-16 bis 10 kW und die AVU 63-21 bis 15 kW. Damit ist auch Home 15 berücksichtigt; ältere FAQ-Aussagen nur zu Home 6/10 sind überholt.
Die AVU-Anleitungen nennen etwa drei Sekunden Umschaltzeit. Eine pauschale Zwei- oder Drei-Sekunden-Angabe für jede Home-Installation wäre trotzdem falsch, weil sie den direkten Ersatzstromanschluss und die AVU vermischt. Ebenso lässt sich daraus keine allgemeine USV-Zusage für empfindliche Geräte ableiten.
Solare Nachladung bezieht sich auf die direkt am Home-Hybridwechselrichter angeschlossene PV-Anlage. Ein vorhandener zusätzlicher AC-PV-Wechselrichter lädt den Speicher laut Hersteller-FAQ bei Netzausfall nicht automatisch nach. Reserve, Verbraucheraufteilung und gewünschte Überbrückungsdauer gehören deshalb in die Planung.
Was deckt die Garantie ab?
Die Garantie unterscheidet Systemfunktion und verbleibende Batteriekapazität. Die folgenden Werte beziehen sich auf die im Herstellerportal aktuell verlinkte Fassung vom Januar 2025.
| Zusage | Grenze |
|---|---|
| Produktgarantie | Zehn Jahre |
| Kapazitätsgarantie | Zwölf Jahre oder 6.000 Vollzyklen, zuerst erreichte Grenze |
| Restkapazität | 70 % der nutzbaren DC-Kapazität; 1,96 kWh beim 2,8-kWh-Modul |
| Förderbedingte Alternative | Zehn Jahre, 3.650 Vollzyklen, 80 %; nur bei entsprechender Förderung |
Beginn ist die Inbetriebnahme, spätestens zwölf Wochen nach Auslieferung. Das Protokoll muss binnen 30 Tagen eingehen; Garantiefälle sind binnen acht Wochen zu melden. Kapazitätsnachweise erfolgen unter festgelegten Messbedingungen, nicht allein anhand der App-Anzeige. Das BMS fällt nicht unter die Kapazitätsgarantie.
Zu beachten sind autorisierte Komponenten, Wartung und Sicherheitsupdates. Bei den genannten Betriebsverstößen wird Mitursächlichkeit vermutet; der Kunde kann fehlende Ursächlichkeit nachweisen. Umzug oder Übertragung benötigen Zustimmung.
FENECON kann unter anderem reparieren, gleichwertig ersetzen oder eine vorgesehene Erstattung leisten. Einbau-, Umbau- und Anfahrtskosten sind nicht generell enthalten; Ersatz startet keine neue Laufzeit. Gesetzliche Gewährleistungsrechte bleiben bestehen. Maßgeblich sind die vollständigen Garantiebedingungen.
Ein Vergleich sollte Laufzeit, Kapazitätsbezug, Zyklen und Kosten gemeinsam betrachten – nicht allein 70 gegen 80 % stellen oder daraus ohne Marktauswertung einen Rang ableiten.
Wie aussagekräftig sind die Wirkungsgrade?
Auch das Fehlen eines namentlich zugeordneten aktuellen HTW-Ergebnisses beweist nicht, dass ein Hersteller nie unabhängig getestet wurde. Wie sich Laborwerte, Systemverluste und Effizienzvergleich unterscheiden, erklärt der Stromspeicher-Test.
Angebote für einen FENECON-Speicher vergleichen
Über die Anfrage unter dem Artikel können Sie kostenlos und unverbindlich bis zu fünf Angebote regionaler Fachbetriebe vergleichen. Anzahl, Verfügbarkeit und angebotene Marken hängen von Region, Projekt und Partnerbetrieben ab; ein bestimmtes FENECON-Angebot ist nicht garantiert.
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