Aleo Solar: LEO-N-Module, Produktionsende und Garantie

Jens Burkhardt
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Aktualisiert: 5. Oktober 2026
Jens Burkhardt

Aleo Solar im Überblick

aleo solar GmbH Deutsche Marke www.aleo-solar.de
Unternehmenssitz (Land)
Deutschland
Gegründet
2001
Hauptsitz
Prenzlau, Deutschland
Schwerpunkt
TOPCon-Module, ehemals Fertigung in Deutschland

Aleo Solar ist eine Modulmarke aus Prenzlau, die im März 2025 das schrittweise Ende ihrer dortigen Fertigung ankündigte. Die dokumentierten LEO-N- und Spezialmodule bleiben für Bestandsanlagen und mögliche Lagerangebote relevant. Der angekündigte Produktionsausstieg ist jedoch kein Nachweis, dass jedes heute angebotene Modul aus einer bestimmten Charge stammt oder Garantien automatisch entfallen.

Unternehmensgeschichte und Produktionsausstieg

Die Marke entstand 2001 und gehörte zwischenzeitlich zur Solarsparte von Bosch. Seit 2014 gehört aleo nach der eigenen Unternehmensdarstellung zum taiwanischen Konzern Sino-American Silicon Products (SAS). Die heutige aleo solar GmbH und die frühere aleo solar AG sind rechtlich zu unterscheiden.

Die im März 2025 veröffentlichte Unternehmensstellungnahme beschreibt eine schrittweise Stilllegung wegen der schwierigen Marktlage. Daraus lässt sich kein genauer letzter Fertigungstag ableiten. Ein Produktionsausstieg ist außerdem von einer Insolvenz zu unterscheiden; für Garantien zählt die in den jeweiligen Unterlagen genannte Gesellschaft.

Was von aleo noch angeboten wird

Die dokumentierte Hauptserie ist LEO-N, ein n-Typ-TOPCon-Modul in Glas-Folie-Bauweise mit schwarzem Rahmen. Sie deckt zwei Baugrößen ab: 108 Halbzellen mit 430–440 Wp bei bis zu 22,0 % Wirkungsgrad und 96 Halbzellen mit 380–390 Wp. Die Black-Varianten liegen jeweils um 10 Wp niedriger. Aleo nennt für die LEO-N-Linie 30 Jahre Produkt- und Leistungsgarantie nach den jeweiligen Bedingungen sowie 87,4 % garantierte Restleistung nach 30 Jahren.

Daneben dokumentiert aleo LEO-N Sol für Indach-Anlagen sowie Elegante und Isolante für gebäudeintegrierte Anwendungen. Die Glasprodukte lassen zwischen den Zellen Licht hindurch; Isolante enthält zusätzlich einen Isolierglasaufbau. Ihre älteren Datenblätter verweisen auf Z-70.3-258. Das DIBt-Verzeichnis führt diesen Bescheid nur bis zum 30. Juni 2025. Er darf deshalb nicht ungeprüft als aktueller Bauartnachweis für ein neues Vorhaben verwendet werden.

Wie Echtsolar aleo einordnet

Die Kundenservice-Seite von aleo nennt weiterhin Garantieleistungen. Ob ein konkretes Modul darunter fällt, richtet sich nach dem zugehörigen Garantiezertifikat. Produktionsende, Herstellergarantie und gesetzliche Mängelrechte gegenüber dem Vertragspartner sind getrennte Fragen. Lagerware kann ebenfalls unbenutzte Neuware sein; relevant sind Alter, Zustand, Herkunft und Lieferumfang.

Bei den Spezialprodukten müssen zusätzlich die Nachweise für den geplanten Gebäudeaufbau vorliegen. Die Aleo-Modulübersicht erklärt die Unterschiede; der Ratgeber zu deutschen Solarmodul-Herstellern ordnet weitere Marken und Fertigungsstandorte ein.

Produkte von Aleo Solar

Die folgenden Bereiche zeigen die erfassten Produktdaten. Unternehmenssitz und Markenherkunft sind kein Nachweis für den Fertigungsort einer bestimmten Baureihe. Verfügbarkeit und Herkunft bitte anhand des konkreten Angebots prüfen.

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