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Energiekonzepte Deutschland: Erfahrungen und Preise

Jens Burkhardt
LESEDAUER: 5 MINUTEN
Aktualisiert: 7. Oktober 2026
Jens Burkhardt

Energiekonzepte Deutschland (EKD) hat im Oktober 2026 Insolvenz angemeldet. Der Anbieter von PV-Anlagen und Ampere-Energiesystemen führt den Geschäftsbetrieb im vorläufigen Verfahren fort. Für Kunden ist jetzt besonders wichtig, den Stand ihres Projekts und die zuständige Vertragsgesellschaft zu klären.

Das Wichtigste in Kürze
  • Insolvenz: Antrag im Oktober 2026, vorläufiger Verwalter bestellt; Betrieb wird fortgeführt.

  • Unternehmen: Übernahme durch von Pemberton beratene Fonds im März 2025 bestätigt.

  • Systemangebot: PV, Speicher und weitere Geräte mit Ampere.IQ vernetzen.

  • Preise: gleicher Leistungsumfang statt pauschaler Marktaufschläge.

  • Herstellergarantie, Montageansprüche und Servicevertrag getrennt prüfen.

  • Unternehmensmeldungen über verbundene Firmen nicht ungeprüft auf die operative EKD-Gesellschaft übertragen.

Hat EKD Insolvenz angemeldet?

Ja. EKD stellte am 2. Oktober 2026 einen Insolvenzantrag beim Amtsgericht Leipzig, wie pv magazine am selben Tag berichtete. Die EKD-Mitteilung vom 5. Oktober, veröffentlicht am 6. Oktober, bestätigt Anträge von sechs Gruppengesellschaften und die Bestellung von Prof. Dr. Lucas F. Flöther zum vorläufigen Insolvenzverwalter.

Der Betrieb läuft laut Mitteilung weiter. Für E S Energiesysteme GmbH war ein weiterer Antrag angekündigt; die für Dezember erwartete Verfahrenseröffnung war noch kein vollzogener Schritt. Kunden mit laufenden Projekten sollen direkt informiert werden. Ältere Dementis von Insolvenzgerüchten bilden diesen neuen Stand nicht ab.

Lassen Sie sich offene Montage- und Servicetermine schriftlich bestätigen. Aus der angekündigten Fortführung folgt keine Garantie für die Erfüllung jedes Vertrags. Hinweise zu Ansprüchen und Unterlagen enthält die Insolvenzchronik für PV-Anbieter.

Wer steckt hinter EKD?

Energiekonzepte Deutschland GmbH ist ein Solaranbieter mit Sitz in Leipzig. Die Unternehmensmitteilung vom 18. März 2025 bestätigt den Abschluss der Übernahme durch von Pemberton Asset Management beratene Fonds.

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Archivaufnahme der EKD-Website © ekd-solar.de

Die Mitteilung vom 5. Oktober 2026 nennt rund 400 festangestellte Mitarbeitende und zusätzlich rund 1.000 im Vertrieb tätige Personen. Diese beiden Gruppen dürfen nicht zu 1.400 Festangestellten zusammengezählt werden.

Seit der Gründung hat EKD laut derselben Mitteilung mehr als 45.000 Systeme verkauft. Das ist eine kumulierte Verkaufszahl, keine Bestätigung, dass sämtliche Anlagen bereits installiert sind. Im März 2025 hatte EKD separat über 40.000 installierte Anlagen genannt.

Die aktuelle Unternehmensgröße ändert nichts am oben beschriebenen Insolvenzverfahren. Für laufende Projekte ist die weitere Information der Insolvenzverwaltung maßgeblich.

Wie bewerten wir EKD?

Gesamtbewertung
2,7 / 5
Kundenbewertung
4,0 / 5
Preis
1,0 / 5
Seriosität
3,0 / 5
Produktangebot
4,0 / 5
Popularität
3,2 / 5

Energiekonzepte Deutschland: Platz 8 von 8 in unserem Anbieter-Vergleich.

EKD erreicht in unserem Vergleich 2,7/5, Platz 8. Die Kunden- und Produktnote betragen jeweils 4,0/5; die Preisnote von 1,0/5 zieht das Gesamtergebnis deutlich nach unten.

Wichtig: EKD hat im Oktober 2026 Insolvenz angemeldet. Die fortgeführten Vergleichsnoten sind keine Entwarnung für Neuverträge und keine Bestätigung heutiger Zahlungsfähigkeit. Beachten Sie vor einer Entscheidung den Verfahrensstand und die Hinweise für Bestandskunden oben.

Redaktionelle Vergleichsnoten, keine Sternebewertung eines einzelnen Kundenportals. Die Seriositätsnote ist keine Bonitätsauskunft. Zur Bewertungsmethodik.

Was bietet EKD an?

Der aktuelle EKD-Auftritt beschreibt ein Energiesystem aus PV, Speicher und steuerbaren Verbrauchern. Auf der Unternehmenswebsite werden Ampere.IQ als Energiemanagement, eine Wallbox, Wärmepumpen und der dynamische Stromtarif EKD Flow aufgeführt.

Bei einem gebündelten System sind Kompatibilität und laufende Dienste besonders wichtig. Lassen Sie sich bestätigen, welche Geräte im Angebot enthalten sind, welche Funktionen ohne zusätzlichen Tarif nutzbar bleiben und ob spätere Erweiterungen herstellerübergreifend möglich sind.

Ein Werbeversprechen zur jährlichen Ersparnis hängt von Verbrauch, Strompreis, Ertrag und den einbezogenen Energiekosten ab. Es darf nicht automatisch als Ertrag allein der PV-Anlage verstanden werden. Für einen belastbaren Vergleich sollten Annahmen und Zahlungsströme offengelegt werden.

Wie lassen sich EKD-Preise vergleichen?

Für eine Bewertung des Preises sind aktuelle Angebote mit gleichem technischen Umfang erforderlich. Ein pauschaler Aufschlag von 45 % gegenüber dem Markt ist ohne dokumentierte Stichprobe, Erhebungszeitraum und Vergleichsmethode kein bestätigter aktueller Wert.

PositionVor der Unterschrift klären
PV-AnlageLeistung, Modulzahl, Modelle, Montagesystem
BatterieNutzbare Kapazität, Leistung, mögliche Ersatzstromfunktion
HausinstallationGerüst, Zählerschrank, Kabelwege und Anschluss
Digitale DiensteGebühren, Vertragslaufzeit, Tarif- und Systembindung
ZusatzleistungenVersicherung, Wartung, Anmeldung und Dokumentation
ZahlungBarpreis, Finanzierungskosten und Fälligkeiten

Die aktuellen Photovoltaik-Kosten sind eine Marktpreisorientierung. Ob ein konkretes EKD-Angebot darüber liegt und welche Leistungen den Unterschied erklären, muss separat geprüft werden.

Für die Wirtschaftlichkeit einer PV-Anlage zählt der vollständige Aufwand einschließlich laufender Kosten. Ein höherer Kaufpreis verschlechtert bei ansonsten gleichen Bedingungen die Rechnung; daraus folgt aber nicht, dass jedes Angebot einer Marke automatisch unwirtschaftlich ist.

Welche Erfahrungen sind aussagekräftig?

Hilfreich sind konkrete Erfahrungsberichte nach Installation und Inbetriebnahme. Bei Bewertungen sollten Beratung, handwerkliche Ausführung, Elektroanschluss und Mängelbeseitigung getrennt betrachtet werden.

Achten Sie auf Datum, Projektumfang und eine nachvollziehbare Beschreibung. Ein positiver Verkaufstermin belegt noch keine erfolgreiche Inbetriebnahme. Umgekehrt sollte ein einzelner Konflikt nicht ohne weitere Prüfung auf sämtliche Projekte übertragen werden.

Dieses Porträt ist eine redaktionelle Einordnung öffentlich beschriebener Leistungen. Eine neue repräsentative Kundenbefragung oder ein eigener Installationstest wurde nicht durchgeführt. Der PV-Anbieter-Vergleich hilft, unterschiedliche Angebote anhand derselben Kriterien zu prüfen.

Worauf kommt es bei Ampere-Garantien und Service an?

Bei Eigenmarken müssen Produkt, Garantiegeber und Abwicklungsweg eindeutig benannt sein. Ein Markenname oder eine pauschale Jahreszahl reicht nicht aus, um Ersatzteilversorgung und Kostenübernahme im konkreten Schadensfall zu beurteilen.

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Archivaufnahme einer EKD-PV-Montage © ekd-solar.de

Bei Solarmodulen sind Produkt- und Leistungsgarantie unterschiedliche Zusagen. Bei Batterien kommen Restkapazität, Zyklen- oder Durchsatzgrenzen und Betriebsbedingungen hinzu.

Zusätzlich sollte feststehen, wer einen Defekt diagnostiziert, Reparaturen ausführt und Anfahrt oder Austausch bezahlt. Die gesetzliche Mängelhaftung des Installateurs ist davon getrennt zu prüfen.

Fragen Sie bei Änderungen der Komponentenversorgung nach der konkret angebotenen Generation und passenden Garantieunterlagen. Eine Nachricht über einen früheren Lieferanten lässt sich nicht ohne Modellzuordnung auf jedes heute vertriebene Gerät übertragen.

EKD-Angebot und Alternativen prüfen

Ein fairer Vergleich betrachtet Preis, Systembindung und zugesagte Leistungen gemeinsam. Lassen Sie offene Fragen schriftlich beantworten und vergleichen Sie mehrere Angebote für denselben Anlagenumfang.

Über das Formular direkt unter diesem Artikel können Sie kostenlos und unverbindlich Vergleichsangebote anfragen. Je nach Region und verfügbaren Partnerbetrieben sind Kontakte zu bis zu fünf Fachbetrieben möglich.